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Kirchenpräsident

Bezirksapostel W. Klingler

Bezirksapostel Wilfried Klingler

geboren am 7. Juni 1949 in Bad Pyrmont, Wohnsitz Hannover, verheiratet seit 1970, Beruf Diplomingenieur für Maschinenbau, Amtsträger seit 1975, Ordination zum Bezirksapostel am
3. Oktober 1993

Zur Person

Bezirksapostel Klingler war sechs Jahre lang als Apostel an der Seite des Bezirksapostels Steinweg tätig. Als dieser 1993 in den Ruhestand trat, wurde er dessen Amtsnachfolger. 1997 übertrug ihm der Stammapostel zusätzlich die Leitung der Gebietskirche Sachsen-Anhalt. 2002 wurde auch die Gebietskirche Sachsen/Thüringen mit unter seine Leitung gestellt. Zum Arbeitsbereich von Bezirksapostel Klingler gehören neben Mitteldeutschland zahlreiche ausländische Gebiete.

Bezirksapostel Klingler arbeitet in mehreren Projekt- und Arbeitsgruppen mit. Von 2004 bis 2010 war er Mitglied der Koordinationsgruppe, einem Beratungsgremium des Stammapostels.

Mit der Zielstellung „Das Wesen Christi soll in allen Bereichen der Kirche erlebbar sein“ initiierte Bezirksapostel Klingler im Jahr 2002 in seinem deutschen Arbeitsbereich einen langfristigen Entwicklungsprozess. Als „Vision 2010/2014“ werden in den Gemeinden konkrete Nahziele angestrebt, die der Umsetzung des Leitbildes der Neuapostolischen Kirche dienen.

Fragen und Antworten

Aus einem Interview der Redaktion der Kirchenzeitschrift „Unsere Familie“ mit Bezirksapostel Klingler:

Was haben Sie an sich festgestellt bzw. verändert?

Ich persönlich habe heute eine andere Predigtpraxis als vor zehn Jahren. Ich arbeite mit wesentlich weniger Appellen oder Vorhaltungen. Ich bemühe mich, das Wort Gottes freudig und geprägt von der Liebe zu Gott und zum Nächsten zu verkündigen und jeden Gläubigen mit Verständnis zu begleiten, immer aus der inneren Haltung: Vor mir sitzen Kinder Gottes, die ihren Glauben aus eigener Verantwortung leben können.

Weshalb sind Sie in dem Punkt Leitbild so ein Unruhegeist?

Mein Ansatz ist einfach: Ich liebe diese Kirche! Wir brauchen für die Zukunft eine junge Generation, die nach diesem Leitbild lebt und die durch dieses Leitbild gewonnen wird. Darum liegt mir der Prozess so am Herzen. Darf ich kurz auf die Unruhe eingehen. Unruhe entsteht, wenn etwas Neues in Gang gebracht wird oder wir merken, jetzt hat es mit mir zu tun. Eine lebendige Gemeinde ist für mich eine Gemeinde, die im Wesen Christi erlebbar ist, im Miteinander, nach innen und nach außen. Die Apostel, die Bezirksämter und Vorsteher seelsorgerisch zu betreuen und weiterzuführen, das ist eine Sache, die geht in erster Linie mich an. Wenn ich diesen Prozess nicht persönlich mit der ganzen Kraft meines Seins fördere und nicht vorangehe, wird mein Anliegen unglaubwürdig. Deswegen bin ich an jedem Vorstehertag und habe dabei immer untermauert: Ich will diesen Weg! Da wollen wir hin! Da möchte ich euch mitnehmen! Das ist meine Überzeugung!

Werden Sie Ergebnisse des Leitbildes „Dienen und Führen“ den Bezirksaposteln vorstellen?

Wenn wir in Sachsen-Anhalt und Sachsen/Thüringen den nächsten Schritt gemacht haben, werde ich einen Vorstoß machen. Ich erachte es für erforderlich, dass wir uns innerhalb der Gebietskirchen noch mal mit dem Leitbild beschäftigen. Für mich ist das mein Hauptgebiet. Ich binde alle Weiterbildungsmaßnahmen, die kommen, in diesen Prozess ein. Für uns in Mitteldeutschland ist dieser Leitbildprozess die Hauptlinie in der gesamten Kirche. Ich möchte, dass die Gebietskirche auf Dauer lebensfähig ist und die Geschwister gern hier sind. Mein Motto lautet: Ich habe die Gebietskirche nicht nur von meinen Vorgängern geerbt, sondern ich habe sie auch von meinem Nachfolger geliehen.

Auszug aus Kirchenzeitschrift „Unsere Familie“ Nummer 4, 20. Februar 2009, S. 24-29

Presseartikel

EJT-BAP mit Krehers

UF-Interview

Jugend

Gedankenwand

Verabschiedung

Verabschiedung BAP Nehrkorn

Sakristei

E-Mail-Kontakt

Zitate aus Gottesdiensten


„Güte heißt, dem anderen auf halbem Weg entgegenkommen.“

Leipzig, 29.11.2009


„Freude ist die wichtigste Kraftquelle in der Gemeinde.“

Leipzig, 29.11.2009


"Steht die Wiederkunft Christi nicht mehr im Mittelpunkt, dann besteht die Gefahr, dass wir zu einem frömmelnden Verein werden."

Delitzsch, 16.05.2010

Link-Tipps

Wissenswertes zur Amts- und Leitungstätigkeit:

Amtsaufgaben der Bezirksapostel und Apostel

Leitbild Dienen und Führen“

Beratende Gruppen

Innerkirchliche Entwicklungen in Mitteldeutschland:

Vision 2010/2014

UF-Interview 2009

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