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Gemeindeausfahrt 2010

(04.09.2010) Werdau/Crimmitschau. „Warum in die Ferne schweifen? Sieh das Gute liegt so nah!“ Unter diesem Motto erkundeten die Geschwister der Gemeinde Werdau/Crimmitschau ihre Umgebung.

Am 4. September 2010 fand unsere diesjährige Gemeindeausfahrt statt. Sehr viele Geschwister der Gemeinde hatten sich auf den Weg gemacht, um gemeinsam schöne Stunden bei einer Fahrt durch die Umgebung zu erleben. Im Gegensatz zu manchem Jahr zuvor waren wir diesmal mit 40 eigenen Rädern und nicht mit dem Bus unterwegs. Die Ziele unseres Ausflugs lagen alle im eigenen Landkreis, sodass wir unsere PKWs benutzen.

Von Sammelpunkten aus ging es gegen 9:15 Uhr als erstes in die Gemeinde Glauchau, wo wir vom Vorsteher und einigen Geschwistern sehr herzlich empfangen wurden. Nach einer Begrüßung, einer Stärkung mit Kaffee und Gebäck gab es historische Informationen zur Gemeinde Glauchau, die bald ihr 80-jähriges Bestehen feiert. Musikalische Einlagen lockerten die Stunde immer wieder auf.

Von Glauchau fuhren wir direkt Richtung Oberwinkel, das nahe dem 1254 gegründeten Städtchen Waldenburg liegt. Dort, im Grünefelder Park, liegt malerisch die Gaststätte „Glänzelmühle“. Im 16. Jahrhundert wird sie urkundlich erstmals als „Oberwinkler Mühle“ erwähnt und gehört zum Besitztum des Rittergutes Callenberg. Wegen ihrer günstigen Lage am Eingang des Grünefelder Parks war sie um die Jahrhundertwende bereits ein beliebtes Ziel für „Sommerfrischler“ aus der Großstadt und ein gern besuchter Ausflugsort für Waldenburg und Umgebung. Beim gemeinsamen Mittagessen und angeregten Gesprächen konnten wir schöne Gemeinschaft erleben, bevor es weiter zu einem Spaziergang durch den Grünefelder Park ging.

Nach einer Weiterfahrt zum Schloss Wolkenburg gab es dort viel Wissenswertes bei einer Führung zu sehen und zu erfahren. Das Schloss wurde vermutlich Ende des 12. Jahrhunderts als Burganlage erbaut. Ein großer Saal mit klassizistischer Ausstattung aus dem Ende des 18. Jahrhunderts ist besonders bemerkenswert. Dieser Saal geht auf einen Entwurf von Friedrich August Krubsacius zurück und zeigt gute klassizistische Stuckreliefs. Nachdem wir schon im Burghof Volkslieder gesungen hatten, konnten wir auch die wunderbare Akustik des Saales bei „Lasst unser Loblied steigen“ selbst erleben. Im südlichen Schlossteil ist im Kuppelbau des Turmes eine Bibliothek im neogotischen Stil untergebracht, die um 1780 in der heute noch sichtbaren Form errichtet wurde. Nur wenige Meter neben dem Schloss selbst steht die Kirche „St. Mauritius“, die gewiss stilreinste klassizistische Dorfkirche unseres Landes.

Pünktlich zur Kaffeezeit trafen wir dann auf einer Wiese nahe dem Wolkenburger Sägewerk ein. Unsere Gebete wurden erhört und der graue Himmel wich dem mittlerweile strahlenden Sonnenschein. Bei mitgebrachtem Kaffee und Kuchen, so manchem Lied und einem nachdenklichen gespieltem Stück klang der gemeinsame Tag aus, bevor jeder individuell die Heimfahrt antrat. Ein erlebnisreicher Tag, den wir Glaubensgeschwister in schöner Gemeinschaft verbringen konnten, war zu Ende.

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online seit 01.10.2010
Kategorien: Gemeindeleben

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