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Vorstehertag im Bezirk Halle

(20.09.2014) Weißenfels-Schönburg. Es ist schon Tradition im Kirchenbezirk Halle (Saale): An einem Samstag im Herbst jeden Jahres treffen sich die Vorsteher der Gemeinden mit ihren Ehefrauen zu einem Ausflug in die nähere Umgebung eines Gemeindestandortes. In diesem Jahr war Weißenfels – die „Stadt auf dem weißem (Sandstein-)Felsen“ – Start und Zielpunkt des Tages.

Es begann um 9:30 Uhr in den Räumen der Kirchengemeinde, wo die Weißenfelser Geschwister einen kleinen Imbiss vorbereitet hatten und der Vorsteher alle Teilnehmer mit der Stadtgeschichte und etwas Gemeindechronik bekannt machte.

Natürlich gab er auch Erläuterungen zum weiteren Tagesprogramm, was sehr historisch und reizvoll werden sollte. Historisch deshalb, weil das städtische Barockschloss „Neu-Augustusburg“ besucht und besichtigt wurde und reizvoll, weil es anschließend zur nahegelegenen Schönburg ging. Dort gab es neben der Speise für den Leib auch Nahrung für den Geist und das Auge beim Bericht über die Geschichte der Schönburg und den Blick in das herrliche weite Saaletal. Die Besteigung des Burgturms durfte selbstverständlich nicht fehlen, obwohl die Anzahl der Stufen bis hinauf…, na ja, es wurde geschafft!

Weißenfels, an einem Saaleübergang gegründet, kann auf eine mehr als 800 Jahre alte Entwicklung zurückblicken. Markantestes Bauwerk ist das bereits erwähnte Barockschloss über der Stadt. Es beherbergt heute das städtische Museum, Ausstellungen zur Geschichte des Schuhs und seiner Herstellung, zur Entwicklung des Herzogtums Sachsen-Weißenfels und Sonderausstellungen. Ein Kleinod ist die im Original erhalten gebliebene Schlosskirche, die zu den schönsten frühbarocken Anlagen Mitteleuropas gehört.

In der heute etwa 33 000 Einwohner zählenden Stadt finden sich aber auch zahlreiche Orte, wo Vertreter der Musik, der Dichtkunst, des Theaters oder des Orgelbaus gelebt und gewirkt haben. Und die Industriealisierung im 18. Und 19. Jahrhundert darf nicht vergessen werden. Sie brachte Weißenfels Wachstum und Reichtum, führte Menschen in die Stadt und ließ auch 1904 die neuapostolische Gemeinde Weißenfels entstehen.

In einem Café am historischen Marktplatz klang der Tag, der auch im Äußerlichen von Sonnenschein und angenehmen Temperaturen begleitet war, bei einem Stück Kuchen oder einem Eisbecher und einer Tasse Kaffee dann aus.

Alle Teilnehmer haben einen sehr schönen Tag erlebt, keinem war es langweilig, selbst dem mitgereisten Enkel nicht, und sind den Weißenfelsern Geschwistern sehr dankbar für diese besonderen Stunden.

Autor: B.Z./Fotos: M.G.

online seit 08.11.2014
Kategorien: Regionale Höhepunkte

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