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„Suchet der Stadt Bestes …“

(22.08.2010) Weißenfels. Auf dem Sachsen-Anhalt-Tag in Weißenfels vom 20. bis 22. August 2010 war die NAK Mitteldeutschland mit einem Stand vertreten.

Erstmalig war der Kirchenbezirk Halle (Saale) auf einem Sachsen-Anhalt-Tag in unserer Region vertreten. Geschwister aus Weißenfels, unterstützt durch Teilnehmer aus dem südlichen Teil des Kirchenbezirkes, betreuten am Freitag, 20. August 2010 und Samstag, 21. August 2010 einen Stand im „Ökumenischen Kirchendorf“, organisiert vom Evangelischen Kirchenkreis Merseburg. In die Vorbereitungen, die im Herbst 2009 begannen, war die Neuapostolische Kirche von Anfang an mit einbezogen.

Eine Schwester berichtet von ihren „Standerfahrungen“:

Mein Mann und ich konnten den Stand für 2 Stunden betreuen, danach sollten andere Geschwister im Wechsel kommen. Wir haben in der relativ kurzen Zeit eine ganze Menge Gespräche führen können.

Die anfänglichen Hemmungen verflogen schnell. Da mein Mann öfter beruflich zu solchen Veranstaltungen ist, konnte er auch seine Erfahrungen einbringen. Er übergab interessiert stehen gebliebenen Menschen den Flyer unserer Kirche mit den Worten: „Darf ich Ihnen das mitgeben? Hier können Sie sich über unsere Kirche informieren." Ich tat es ihm bald nach.

Ein junger Mann antwortete: „Ja gern, hier habe ich keine Ruhe zum Lesen. Der Lärmpegel war groß, da in der Nähe große Showbühnen der Radiosender des Landes aktiv waren. Am Stand waren Informationstafeln der Neuapostolischen Kirche – die „Kleine Infowand“ – aufgestellt; es lagen auch Chormappe, Jugendliederbuch, Kinderliederbuch und Bibeln zum Ansehen und um darin zu blättern aus. Ein Kind schaute mit Interesse hinein. Wir kamen ins Gespräch und haben den Eltern auch einen Flyer mitgeben können.

Dann stand ein junges Mädchen vor unserem Tisch. Mit ihr kam ich auch ins Gespräch. Die Jugendliche sagte mir, dass sie die Neuapostolische Kirche kenne und neuapostolisch getauft sei. Ich war verblüfft! Im Weitern erfuhr ich, dass sie zur Gemeinde Weißenfels gehört, aber zurzeit keinen Kontakt hat. Mir war sie unbekannt, da wir zur Naumburger Gemeinde gehören.

Ich weiß auch, dass einige unserer Standbetreuer deprimiert nach Hause gegangen sind, weil sich so gar kein Gespräch entwickelt hat.

Es wird nie einen messbaren Erfolg geben, aber vielleicht hat es irgendeinen Menschen dazu angeregt, sich weiter im christlichen Glauben umzusehen oder es kommt zu Begegnungen mit Mitgliedern unsere Kirche im Alltag oder man liest das Kirchenschild im Vorbeifahren oder… oder…

Es gibt viele Möglichkeiten, wo wir eine Anregung für die Zukunft geben können. Ob sie in Magdeburg, Halle oder sogar in Weißenfels umgesetzt wird, ist dabei weniger von Belang.

Mein Mann und ich sind jedenfalls mit viel Freude im Herzen nach Hause gefahren.

Ch. St./Fotos: B.Z.

online seit 13.10.2010
Kategorien: Öffentliches Engagement, Regionale Höhepunkte

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