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Erntedank in Weißenfels

(07.10.2012) Weißenfels. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so. (1. Mose 1; 11)

Wie schon des Öfteren wurde auch in diesem Jahr der Gedanke in die Tat umgesetzt, unsere Kinder den Altarschmuck zum Erntedank-Gottesdienst  gestalten zu lassen.

Gesagt, getan: Am Freitagnachmittag trafen wir uns. Das Wetter war angenehm und ab ging es in den Wald nach Leißling. Ziel war es, von dem zu sammeln, was der liebe Gott getreu dem Bibelwort in Wald und Flur hat aufgehen lassen. Mit vollem Erfolg: Stöcke, um eine Leiter zu bauen; Birkenäste, Hagebutten, Pfaffenkraut und Kastanien, um nur einige Beispiele zu nennen, wurden gesammelt. Mit Mühe und Not haben wir dann alles in die Autos verfrachtet und hatten sogar noch Platz für uns.

Als Belohnung ließ der liebe Gott den Wind pusten, so dass wir auch die Drachen steigen lassen konnten.

Am Samstagvormittag war es dann soweit. Die Muttis mit Kindern trafen sich in der Kirche und es ging los. Über zwei Stunden wurde gewerkelt, gebastelt, entworfen, wieder verworfen, gebunden, gesteckt, gestellt und geschmückt. Und dann war alles fertig!

Das Ergebnis war wunderschön. Der Altar, die Fensterbretter, der Eingangsbereich und das Ämterzimmer waren mit so vielen schönen Dingen geschmückt, dass es mit Worten kaum zu beschreiben ist. Das können am besten die Fotos. Unsere Kinder und die Muttis waren mit Recht ein wenig stolz.

Am Sonntag konnten sich die Geschwister an dem herrlichen Schmuck erfreuen. Priester Löber als Vorsteher der Gemeinde Querfurt feierte mit uns den Erntedank-Gottesdienst. (Austausch der Gemeindevorsteher). Unter vielen wertvollen Gedanken im Gottesdienst war der schönste der, dass wir uns an den kleinen Dingen erfreuen können, die der liebe Gott uns schenkt. Das sind ja gerade die vielen „Kleinigkeiten“ der Schöpfung, welche wir oftmals als selbstverständlich hinnehmen und manchmal gar nicht so für wert erachten. Und können wir auch immer wieder die Gnade begreifen, in einer Gemeinde zu sein, in der wir alle Freude daran haben, diese Gemeinschaft zu pflegen, sich wohl und geborgen zu fühlen?

Gemeinschaft: Das war ebenfalls das Motto für unseren Brunch nach dem Gottesdienst: Neben leckeren Bratwürsten, Salaten, Tiramisu und anderem wurden auch Teile des Altarschmuckes „geplündert“. Vor allem die Weintrauben hatten es Jung und Alt angetan.

Kleine Wunder lässt der liebe Gott auch heute noch geschehen, wir müssen sie nur sehen: Vor dem Gottesdienst war der Himmel voller Wolken - zum Brunch hatten wir den herrlichsten Sonnenschein.

Beim schönen Miteinander wurden Neuigkeiten ausgetauscht, alte „schöne“ Geschichten aufgewärmt, die Kinder und die Jugend spielten ein wenig Fußball. Die Zeit verging wie im Fluge.

So konnten wir alle zusammen den Erntedanktag genießen. Jeder von uns mag sich im Stillen erinnern, was der liebe Gott ihm in der Vergangenheit geschenkt hat.

Autor: H.P./Foto: H.P. und W.D.

Was der liebe Gott alles werden lässt

Der Altarschmuck

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