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Wenn möglich, bitte wenden!

(18.11.2015) Thurm. Nach dem Gottesdienst mit unserem Stammapostel am vergangenen Sonntag in der Stadthalle Zwickau freute sich die Gemeinde Thurm auf den nächsten Höhepunkt: Gottesdienst mit Bischof Ralph Wittich.

Als Bibelwort diente Offenbarung 3, 19:

„Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße.“

Der Bischof wies darauf hin, dass die Begriffe „Buße“ oder auch „büßen“ schon sehr angestaubt sind. Sie sind als Sinnesänderung zu verstehen und haben nichts mit Rache zu tun. Wenn wir vergeben, kann auch uns vergeben werden.

Der Kerngedanke des Gottesdienstes am Buß- und Bettag war: „Wenn möglich, bitte wenden!“ Diesen von Navigationsgeräten bekannten Satz nutzte der Bischof, um zu versinnbildlichen, dass wir einen bereits eingeschlagenen Weg durchaus verlassen und eine andere Richtung einschlagen können. Die Gebote Gottes sind unsere Leitplanken, die uns auf dem richtigen Wege halten sollen.

Des Weiteren ging er auf das Wort „züchtigen“ ein, das man auch mit dem Wort „erziehen“ übersetzen kann. Gott erzieht uns als seine Kinder ermahnend und mit viel Liebe, damit wir „bodenständig“ werden. Boden meint hier das Fundament Jesus Christus und die Gebote Gottes. Unser Vater sieht die Gefahren und behütet uns, aber manchmal lässt er uns auch auf die Nase fallen, damit wir aus unseren Fehlern lernen.

In einem Beispiel aus seinem Leben berichtete der Bischof, dass er im Krankenhaus nach seiner Konfession gefragt wurde und mit „neuapostolisch“ antwortete. Weil ihn die Krankenschwester so verdutzt anschaute, sagte er: „Keine Angst, ist nicht ansteckend. Aber schön, wenn es so wäre.“

Nachdem der Chor gesungen hatte, diente Bezirksevangelist Urban weiter. Er riet u.a.: Wenn wir nicht mehr wissen, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind, dann sollen wir uns Wegweiser suchen, unseren Standort bestimmen, damit wir auf dem richtigen Pfad weitergehen können.

C.M.

online seit 21.11.2015
Kategorien: Gemeindeleben

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