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Das Gotteshaus ist unsere Lust

(11.10.2015) Rathenow. Einen sehr abwechslungsreichen Kindergottedienst erlebten die Kinder aus der Altmark und aus Rathenow in Rathenow.

Es war ein etwas zögerliches Eintreffen der Kinder, denn einige unter ihnen hatten über 100 km Anfahrt und waren schon etwas müde, als sie aus dem Auto stiegen. Als alle Instrumente gestimmt und die Kinder Platz genommen hatten, reichte die Zeit vor dem Gottesdienst jedoch immer noch für mehrere Lieder, die teils mit Klavier, teils durch eine kleine Streichergruppe begleitet wurden.

Freudig sangen Kinder, Eltern, Betreuer zu Beginn des Gottesdienstes „Das Gotteshaus ist unsere Lust“. Dass das nicht nur so hingesungen war, konnte man während des Gottesdienstes deutlich verspüren. Aktiv arbeiteten Groß und Klein mit. Priester Lehmann diente mit dem Bibelwort Matthäus 5, aus 47:

„... was tut ihr Sonderliches?“ (Besonderes?)

Diese Frage stellte er auch den Kindern, die mit der Antwort gern dabei waren. Manche Erwachsenen denken, sie täten etwas Besonders, aber das ist es gar nicht. Mit „Daumen hoch“ (jäh) und „Daumen runter“ (buh) konnten die Kinder entscheiden, ob etwas gut (besonders) oder nicht gut ist:

Mutti sagt: „Räum dein Zimmer auf.“ Du denkst: „Ich habe keine Lust.“ – Alle waren sich einig: Daumen runter – buuuuuuuuh

Ein Mitschüler hat Probleme mit den Schulaufgaben, du hilfst ihm dabei. – Daumen hoch – jäääh

Die Kinder wussten sehr genau, was gut und was nicht gut war, auch wenn sie das Nichtgrüßen der Mathematiklehrerin mit Daumen hoch bewerteten, blitzte doch der Schalk in den Augen.

Etwas Besonderes hatte auch das verdeckte Bild vor dem Altar auf sich, welches von Ben während des Gottesdienstes abgedeckt wurde: Es zeigte drei Kattas (Lemuren), die sich sonnten. Jeden Morgen tun sie das zwei Stunden lang. So sollen es auch die Kinder – und nicht nur sie – tun, sich in die Sonne Jesu stellen.

Zwischendurch sang immer wieder der Kinderchor oder das Orchester spielte. Nach der Sündenvergebung und Feier des Heiligen Abendmahls beschlossen alle Anwesenden den Gottesdienst mit Gebet und dem Lied „Ein Gärtner geht im Garten.“ Während des Gesangs nahm das Orchester noch einmal Aufstellung und setzte mit dem Lied „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ den Schlussakkord.

Danach gab es kein Halten mehr, denn für den Mittagsimbiss waren Hotdogs angesagt. Dies und andere Kleinigkeiten wurden gern von allen zu sich genommen, bevor sich alle auf ihren teils kurzen, teils langen Heimweg begaben.

Bilder: j.rau./Text: k.kra.

online seit 15.10.2015
Kategorien: Kinder

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