Sie befinden sich auf dem Archiv der Website der Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland.
Seit dem 19.6. ist unsere neue Website zu finden unter: http://www.nak-nordost.de

Schlüsselübergabe für Kirchenneubau Steinbach-Hallenberg

(10.05.2014) Steinbach-Hallenberg. Mit der feierlichen Schlüsselübergabe endete nach gut neunmonatiger Bauzeit die Errichtung einer neuen Versammlungsstätte. Zukünftig werden hier auch die Glaubensgeschwister aus den Gemeinden Viernau und Schmalkalden ihr geistiges Zuhause finden.

Mit großer Spannung erwarteten Geschwister und geladene Gäste die Freigabe des Kirchensaales. Pünktlich um 10.00 Uhr durchtrennte Ralf Legler, Vorsteher der Gemeinde Steinbach-Hallenberg, gemeinsam mit Apostel Rolf Wosnitzka das quer gespannte rote Band.

In seiner Eröffnungsrede begrüßte Architekt Ralf Wilhelmi die Ehrengäste, die Vertreter der bauausführenden Firmen sowie weitere Gäste und Glaubensgeschwister. Auf das freudig vorgetragene Musikstück „Lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn…“  ging der Apostel in besonderer Weise im Eingangsgebet ein. In der nachfolgenden kurzen Ansprache bedankte er sich bei den Geschwistern aus den Nachbargemeinden Viernau und Schmalkalden, die gemeinsam mit den ortsansässigen Geschwistern zu einer neuen Gemeinde zusammengeführt werden, für die daraus entstehenden zusätzlichen Opfer, seien es weitere Wege oder ein größerer Zeitaufwand zum Gottesdienstbesuch. Sein Wunsch sei es, dass an diesem Ort viele schöne Begegnungen einerseits mit Gott, andererseits aber auch mit Schwester und Bruder stattfinden werden. Von hier aus mögen auch Impulse zu den Einwohnern der Stadt und den Ortschaften der Umgebung ausgehen, so der Apostel.

Anschließend erklang des Chorlied „Die Kirche ist gegründet“.

Architekt Wilhelmi ging in seiner Rede auf den reibungslosen Bauablauf ein, sprach der Handwerkerschaft und den beteiligten Firmen einen herzlichen Dank aus, aber auch einzelnen Geschwistern, die besondere Opfer in der Bauphase erbracht haben. Es erfolgte ein Abriss des Baugeschehens, der von der Einreichung des Bauantrages im April 2013 bis zur feierlichen Schlüsselübergabe am 10. Mai 2014 reichte.

Christian Endter, Bürgermeister der Stadt Steinbach-Hallenberg, brachte seine Freude zum Ausdruck, dass mit diesem gelungenen Sakralbau ein städtebaulicher Missstand „geräuschlos“ behoben werden konnte. Seine Wünsche für die Gemeinde seien ein lebendiges Gemeindeleben und viele schöne, stärkende Begegnungen.

Manfred Hellmann, Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Haselgrund, bezeichnete das Bauwerk als eine reife, gestalterische Leistung. In einer polarisierten Welt, in der sich auf der einen Seite viele Menschen für Frieden, Gerechtigkeit und Kampf gegen Hunger einsetzen, auf der anderen Seite aber Gier und Maßlosigkeit dominieren, setze die Errichtung einer Kirche Zeichen der Hoffnung und Zuversicht. Kirche werde gebraucht, um Werte zu vermitteln, Sinn zu stiften und Menschen Halt, Zuversicht und Hoffnung zu geben.

Rudolf Knopp, Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde St. Helena Schmalkalden, beglückwünschte die Gemeinde zu dieser schönen Versammlungsstätte und wünschte allen Gottes Segen, insbesondere bei der Verbreitung des Evangeliums.  Mit dem Spruch „Allein sind wir nur Worte, gemeinsam ein Gedicht“ brachte er seine Hoffnung eines gemeinsamen Miteinanders in der Gemeinde, aber auch der verschiedenen Konfessionen zum Ausdruck.

Im Anschluss an die Grußworte erläuterte Roland Martschei als verantwortlicher Orgelbauer der NAK Mitteldeutschland die Spezifik der vormals von der Fa. Schüssler erbauten Orgel. Ursprünglich in dem Kirchengebäude der Gemeinde Gehren eingesetzt, wurde sie an die Gegebenheiten der neuen Kirche angepasst und zusätzlich mit einem halben Register versehen, so dass insgesamt 496 Pfeifen erklingen können. Passend zum freudigen Anlass der Schlüsselübergabe improvisierte er an der Orgel drei Stücke über den Choral „Lobe den Herren“.

Nach der Schlüsselübergabe des Architekten an den Vorsteher erfreute der Männerchor des Kirchenbezirkes die Gemeinde mit dem Lied „Allein Gott in der Höh' sei Ehr' “.

Die Feierstunde fand mit dem Dankgebet des Apostels ihr Ende.

Die Kinder der Gemeinde erzeugten zum Abschluss spontane Heiterkeit unter den Anwesenden, als sie mit etwas Hilfestellung ein symbolisches Dankeschön in Form einer Rose an die Bauschaffenden verteilten.

F.H. / Fotos: M.V.

online seit 13.05.2014
Kategorien: Jubiläen/Festtage, Regionale Höhepunkte, Regionale Meldungen

Weiterempfehlen

 
in nacworld