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Vom Harz an die Spree

(10.10.2015) Seesen/Berlin-Schöneberg. Am Sonnabend, dem 10. Oktober 2015, starten 20 Geschwister aus Seesen mit ihrem Vorsteher zu einem zweitägigen Besuch ihrer Partnergemeinde Berlin-Schöneberg.

Auf der "Kontaktbörse" beim IKT München hatten die Schöneberger sich für den Schuhkarton aus Seesen entschieden und später "Botschafter" nach hier entsandt, um Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu besprechen. Das Ergebnis war die jetzt unternommene Berlin-Reise der Harzer. Ausschlaggebend für die Wahl des Reisetermins war ein Konzert, welches die Gemeinde anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens veranstaltete.

Nachdem die ca. 300 km in drei zum Selbstfahren angemieteten Kleinbussen bei sonnigem Reisewetter und in bester Stimmung geschafft und die Hotelzimmer bezogen worden waren, wurde eine Stadtrundfahrt unternommen. Zu diesem Zweck musste man zunächst die U-Bahn zum Alexanderplatz benutzen. Aber wie funktioniert der Fahrscheinautomat? Und wie gelingt es 20 Kleinstädtern, schnell genug durch dieselbe Tür in die Bahn einzusteigen und dann auch wieder auszusteigen, ohne dass einige der Ortsunkundigen auf dem Bahnsteig oder – fast noch schlimmer –ungewollt in der Bahn zurückbleiben? Vermutlich brachte es dem Vorsteher drei weitere graue Haare ein, aber es gelang und war ebenso ein gemeinschaftsförderndes Erlebnis, wie das gemeinsame Abendessen in einem Szene-Lokal in Kreuzberg.

Die sprichwörtliche Länge der Kreuzberger Nächte wurde jedoch nicht ausgeschöpft, so dass die Reisegruppe am Sonntagmorgen ausgeruht und von den Schönebergern herzlich empfangen den Gottesdienst erleben konnte.

Das Konzert am Nachmittag stand unter dem Motto "Danket dem Herrn". Für die Besucher aus Seesen waren die ersten Reihen auf der mittleren Empore der großen Kirche in der Erfurter Straße reserviert. Gemeindechor, Kinder- und Jugendchor, Frauen- und Männerchor sowie Seniorenchor boten ein anspruchsvolles musikalisches Programm, das mit Vorträgen der Orgel, der Blechbläser und einer Flötengruppe ergänzt wurde. Besonders erwähnt sei der Titel "Ich harrete des Herrn" von Felix Mendelssohn Bartholdy, vorgetragen vom Männerchor, Sopransolisten und Klavier sowie das abschließend vom Chor gesungene "Halleluja" von G.F. Händel. Ein Höhepunkt des Konzertes bestand darin, dass Apostel Berndt überraschend gekommen war und die Veranstaltung moderierte.

Abends traten die Seesener die Heimfahrt an, überzeugt vom Slogan im Jubiläumslogo: "125 Jahre Gemeinde Schöneberg – jung und lebendig".

Text: G.I. / Fotos: H.K.

online seit 13.12.2015
Kategorien: Gemeindeleben

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