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„Antrittsbesuch“ des Apostels Mutschler in Seesen

(13.04.2016) Seesen. Nach seiner am 15.11.2015 erfolgten Ordination kehrte Apostel Helge Mutschler zum ersten Mal in Seesen zu einem Gottesdienst ein, zu dem auch die Gemeinde Seesen-Ildehausen eingeladen war.

In seinem Dienen übertrug der Apostel das Geschehen bei der Tempelreinigung auf uns und in unsere Zeit. Als Bibelwort diente Markus 11,17:

"Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker?‘ Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht."

Der Tempel Gottes ist die Gemeinde, die Kirche insgesamt, er ist aber auch in unserem Herzen. Dort dürfen keine Gedanken Raum finden, die mit dem lieben Gott Handel treiben wollen nach dem Motto: Ich gebe dir etwas und dafür erwarte ich von dir, was ich mir wünsche oder für richtig halte. Eine andere Spielart von Handel mit Gott ist die Frage: Was bringt mir der Glaube, der Gottesdienstbesuch oder die Chorprobe? Was bringt es mir, mich anzustrengen, ein besserer Mensch zu werden oder in dieser Gesellschaft im Alltag christlich zu leben? Da erwartet man Gegenleistungen Gottes für gute Werke. Man muss sich den Himmel nicht verdienen. Christus hat ihn bereits für uns verdient. Gottes Liebe ist kostenlos wie die Luft, die wir atmen.

Unsere Seele darf keine „Räuberhöhle“ sein, in der wir ungute Gedanken verstecken oder unsere Schattenseiten verbergen und vielleicht lange schon mit uns herumtragen, sondern sie soll ein Bethaus sein, in welchem wir mit dem lieben Gott über alles sprechen können.

Die Gemeinde und auch unser Herz ist ein „Bethaus für alle Völker“, in dem alle Glaubenden Platz finden sollen, die in jeder Hinsicht völlig voneinander verschieden sind. Ihre Vielfalt soll uns erfreuen wie eine bunte Blumenwiese.

Priester Horst Kinski, der die Altersgrenze schon vor fast einem Jahr erreicht hatte, wurde vom Apostel in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Neben den vom Bezirksältesten Andreas Dahlke überreichten Blumen wurde ihm für seine besonderen Leistungen bei der fotographischen Dokumentation aller Ereignisse in der Gemeinde vom Gemeindevorsteher und Hirten Arno Borchert eine „goldene Kamera“ verliehen.

Der Apostel verzäunte die entstandene Lücke, indem er den Diakon Tobias Nolte zum Priester ordinierte. Außerdem wurden die Brüder Rüdiger Pallasdies als Diakon für Seesen, Guido Guttmann als Priester und Christian Bohnen als Diakon für Seesen-Ildehausen bestätigt.

Text: G.I. / Fotos: H.K.

online seit 26.04.2016
Kategorien: Gemeindeleben, Startseite, Regionale Meldungen

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