Sie befinden sich auf dem Archiv der Website der Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland.
Seit dem 19.6. ist unsere neue Website zu finden unter: http://www.nak-nordost.de

Kinder machen die Musik

(03.06.2012) Schmiedefeld. In der Gemeinde Schmiedefeld wurde an diesem Sonntag die Idee umgesetzt, sämtliche Musik des Gottesdienstes einmal von Kindern ausführen zu lassen. Als „zukunftsorientiert“ könnte man das Vorhaben beschreiben, aber nicht nur das – die Kinder sollten auch spüren, dass sie in der Gemeinde einen ganz besonderen Platz haben und nicht irgendwo stehen, sondern in der Mitte.

Der Platz an der Orgel war an diesem Tag für Benjamin (13 Jahre) reserviert. Er stimmte die Gemeinde mit bekannten Gesangbuchliedern auf den Gottesdienst ein. Etwa eine Viertelstunde vor dem Gottesdienst begann eine kleine Vortragsfolge. Zuerst musizierte Jonas (8) mit dem Fagottino, dann Svenja (5) am Klavier und schließlich der Kinderchor, der das schöne Lied vortrug „Der Gottesdienst soll fröhlich sein“. So konnte dann der Gottesdienst anfangen.

  

Ein wenig Anspannung herrschte schon bei Benjamin, als die berühmte rote Lampe an der Orgel Minute um Minute auf sich warten ließ. Aber dann war es soweit. Mit dem Eingangslied 363 „Das sei alle meine Tage“ begann der Gottesdienst. 4 Strophen ohne Fehler – klasse, Benjamin!!!

Das Lied „Komm, sag es allen weiter“ nach dem Bibelwort ebnete den Weg für die Predigt. Tim (11) trommelte dabei die Bongos. Die Fröhlichkeit war in der Predigt immer wieder ein schöner Impuls. So wurde mehrmals Bezug auf das Kinderlied genommen.

  

Zwischen den Mitdienenden gab es weitere Vorträge von Sophia (7) am Cello, einer kleinen Flötengruppe und dem Kinderchor. Mit dessen Lied „Laudato Si“ kam noch einmal richtig Stimmung auf. Im Liedtext geht es um das Preisen Gottes für das Geschenk der Schöpfung und die Sendung seines Sohnes. Sehr eindringlich wiederholt sich immer der Zeilenanfang „Sei gepriesen für...“, worauf dann die Aufzählung der Wundertaten Gottes folgt.

Im Refrain erklang dazu immer ein Cajon, auch Kistentrommel genannt, die mit den Händen gespielt wird und komplett aus Holzplatten besteht.

  

Auch Bußlied und Abendmahlslied gingen Benjamin fließend von der Hand.

Als Schlusspunkt erklang der Irische Segenswunsch „Möge die Straße uns zusammenführen“. Hier mussten die Kinder ohne ihren ältesten Sänger auskommen – der begleitete sie an der Orgel. Es war ein toller Abschluss für diesen gelungenen Gottesdienst.

Das macht Lust auf mehr. Wie es ein Priester im Mitdienen sagte, sollten wir sehr dankbar für die Kinder in unseren Gemeinden sein. Wenn wir sie heute lieben und ihnen Geborgenheit vermitteln, werden wir morgen lebendige und dynamische Gemeinden haben.

Foto: K. u. B. U.

Text: A.S.

online seit 18.06.2012
Kategorien: Kinder, Musikalische Aktivitäten, Startseite, Regionale Meldungen

Weiterempfehlen

 
in nacworld