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Segensreicher Abend in Schafstädt

(30.03.2016) Schafstädt. Erster Besuch der Gemeinde, Heilige Versiegelung und eine Versetzung in den altersbedingten Ruhestand beinhaltete der Gottesdienst, den Apostel Jens Korbien am Mittwochabend in Schafstädt hielt. Auch die Geschwister aus Bad Lauchstädt waren eingeladen.

Auf das eingangs gesungene Männerchorlied „Komm zu dem Lebensquell“ (M 33) eingehend, sprach der Apostel die Schwierigkeiten bei Wochentags-Gottesdiensten an: Die (oftmals wenigen) Besucher sowie Abgespanntheit und Müdigkeit vom Tagesgeschäft – auch bei den Amtsbrüdern. Aber es geht auch um die Gemeinschaft! Das Lied habe sehr emotional ausgedrückt, was Gemeinde und Gemeinschaft ausmacht: Komm! Und schon deshalb lohnt sich auch ein Wochentags-Gottesdienst.

Mit dem Bibelwort aus dem Erleben der Emmaus-Jünger:

„Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?“ (Lukas 24, 32)

nahm der Apostel auf das ausklingende Ostergeschehen Bezug.

Für uns beginnt wieder der Alltag, es ist alles vertraut. Bei den beiden Jüngern in ihrer Enttäuschung und ihren unerfüllten Hoffnungen war das nicht so:

Nichts mehr war wie früher – der Herr war nicht mehr da!

Doch Jesus, der Auferstandene, ging ihnen nach, ging mit ihnen mit und ging auf sie ein. Sie spürten und bekannten: „Brannte nicht unser Herz, als er mit uns redete …“

Es brannte ihr Herz, es wurde „warm ums Herz“, weil sie 

  • seine, die vertraute Stimme und Sprache hörten,
  • verstanden, was er ihnen erklärte,
  • merkten, dass sie sich geirrt hatten und
  • Reue zeigten. 

Diese Empfindungen ließen sie umkehren und die Gemeinschaft der Jünger in Jerusalem suchen.

Das Gleiche bewirkt die Gegenwart Jesu auch bei uns heute. Er ist in Momenten der Verwirrung und Verstörung bei uns – schicken wir ihn nicht weg.

Bischof Matthes betonte in seinem Predigtbeitrag die Nachhaltigkeit des „Feuers im Herzen der Jünger“. Hat auch bei uns das Wort Gottes nachhaltige Wirkung?

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes empfing eine junge Mutter aus der Gemeinde Schafstät mit ihrem Kleinkind die Heilige Versiegelung.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahles setzte Apostel Korbien den langjährigen Diakon Gerd Gossing in den wohlverdienten Ruhestand. Vom 14. November 1971 an als Unterdiakon und ab 1986 als Diakon versah Bruder Gossing seine Aufgaben in aller Stille und Umsicht, zunächst in einer Berliner Gemeinde, dann in Röblingen, in Querfurt und zuletzt in Schafstädt.

Den Dank aller Anwesenden brachten der Männerchor und ein Bariton-Solist zum Ausdruck: „Vater, mein Vater erlöse mich“ (Quelle unbekannt).

Mögen der Ruhestand und die Zukunft der Gemeinde weiter gesegnet sein.

Autor: B.Z./Foto: H.St.

online seit 11.04.2016
Kategorien: Gemeindeleben, Jubiläen/Festtage

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