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Suchet der Stadt Bestes – 6. Ruhlaer Kirchennacht

(04.06.2016) Ruhla. Seit ihrem Start am 09.11.2011 ist die Ruhlaer Kirchennacht für die Organisatoren, zu denen auch die Neuapostolische Kirche gehört, eine Erfolgsgeschichte geworden. So auch die nun mittlerweile 6. Ruhlaer Kirchennacht, die wieder geprägt war vom ökumenischen Miteinander aller beteiligten Kirchen.

Die Kirchen – geöffnet für alle und offen für besondere Veranstaltungen. Offenheit, Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit finden hier im Programm zusammen. Gebet, Musik, Meditation, aber auch Kunst, gehen einladend in manchmal sehr ungewöhnlicher Form miteinander einher. Die Gotteshäuser dieser Stadt in besonderer Atmosphäre zu erleben und so die eine oder andere Kirche vielleicht unter einem ganz anderen Blickwinkel wahrzunehmen, oder erstmalig in seinem Leben zu betreten und damit kennenzulernen, dazu erging die Einladung an Mitglieder, Gäste Freunde, Personen aus der Politik, sowie Vertreter anderer Konfessionen.

Unter Regie der Neuapostolischen Kirche öffneten die Kirchentüren in diesem Jahr bereits um 16.00 Uhr. Ein reichhaltiges Angebot empfing die Gäste. Gelegenheiten, ins Gespräch zu kommen, Gedanken auszutauschen, gemeinsam zu singen und zu beten gab es viele. In den vielerlei Gesprächen mit Gästen richteten sich die Fragen nicht nur um das Kirchengebäude, sondern auch zu Kernpunkten des neuapostolischen Glaubensverständnisses. Einer der Wünsche der Organisatoren, Menschen für Gott zu begeistern, fand in solchen Fragen eine wunderschöne Bestätigung und machte Mut, gemeinsam den Weg des wertschätzenden Miteinanders weiter zu gehen. So kann Bewährtes erhalten, Neues gestaltet und Gemeinschaft gepflegt werden.

Anders als bei den vorangegangenen Kirchennächten gab es diesmal in der neuapostolischen Kirche ein von allen Christen der Stadt gemeinsam gestaltetes Musikprogramm. Sänger, Instrumentalisten und Kinder aller Konfessionen boten ein Feuerwerk musikalischer Vielfalt. Erstmalig traten Christen aus Eritrea auf. Flüchtlinge, die in der Stadt Ruhla zu Hause sind, zeigten auf, dass es für Christen, die ihren Glauben leben, keine Ländergrenzen gibt. Bürgermeister Hans-Joachim Ziegler betonte in seiner Ansprache, dass der Reichtum der Stadt am heutigen Abend spürbar und erlebbar war. Aktives Miteinander – nicht Gegeneinander – sind Grundlage, dem Motto „Suchet der Stadt Bestes“ gerecht zu werden.

Die am Grundstück der neuapostolischen Kirche aufgestellten Zelte boten neben der Gelegenheit zu wohltuenden Gesprächen auch Möglichkeit, sich dem Leibe nach zu stärken. Die dort präsentierte Chronik der vergangenen „Ruhlaer Kirchennächte“ förderte die Dankbarkeit aller Kirchen der Stadt für eine bis hierher segensreich verlaufende Entwicklung. Applaus, Lob und Anerkennung der Zuhörer waren Lohn für alle Mitwirkenden.

Der Wunsch aller Kirchen, an der nun schon zur Tradition gewordenen Kirchennacht festzuhalten, fand sich in allen Gesprächen wieder. Somit erging nach dem Taizè-Gebet die Einladung zur 7. Ruhlaer Kirchennacht im Jahr 2017.

M.B.

online seit 09.06.2016
Kategorien: Gemeindeleben, Öffentliches Engagement

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