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Der Bezirksapostel in Ruhla

(30.04.2014) Ruhla. Ziemlich genau neun Jahre nach seinem letzten Besuch in Ruhla kommt Bezirksapostel Klingler aus Hannover am Mittwochabend erneut hierher, um Gottes Wort zu verkündigen und zudem Versiegelungen und Amtseinsetzungen durchzuführen.

Begleitet wird er von Bischof Ralph Wittich aus Schleiz. Grundlage für den Gottesdienst ist ein Teil aus dem Bibelwort Markus 11, 17:

„Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker?“  

Angeregt durch den einleitenden Liedvortrag der Sänger hebt der Bezirksapostel die dort besungene grenzenlose Liebe Gottes besonders hervor. Eine Liebe ohne Grenzen – welch eine wunderbare Vorstellung!

Weitergehend beleuchtet er das Gebetsleben und deren Bestandteile. Das Gebet sei die aktive Verbindung mit und ein bewusstes Hinwenden zu Gott. „Betest du auch, wenn du betest?“ Diese Frage möge sich jeder selbst stellen und beantworten. Wichtige Bestandteile eines Gebetes sind:

  • Anbetung, auf Glaube und ein Herz ohne Zweifel gegründet.
  • Dank für alles, was Gott ermöglicht und zulässt. Demut möge die Haltung des Dankenden sein. 
  • Fürbitte für die Anvertrauten, eigene Interessen hintenanstellen und – auch bezogen auf die Verantwortung als Seelsorger für Kinder und Jugendliche – nie in seiner Zuwendung für den anderen resignieren, sondern auf den Herrn vertrauen.
  • Bitten mit Ernst und Nachdruck vortragen, wissend, dass es um das Heil der Seele geht. So könne jeder Einzelne sein Inneres als „Bethaus“ gestalten, aber auch die Gemeinde möge als Betgemeinde zusammenstehen, Spaltungen und Unversöhnlichkeit vermeiden oder überwinden. Jeder, der mitbeten will, sei willkommen und für jeden soll gebetet werden. Eine Betgemeinde ist offen und weit für „alle Völker“.

Nach dem Predigtbeitrag des Bischofs und überleitenden Gedanken des Bezirksapostels zum Höhepunkt des Gottesdienstes – Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl – stimmen zwei Brüder mit ihrem Liedbeitrag einfühlsam darauf ein. „Lege deine Sorgen, Ängste, Zweifel und Sünden nieder“, erklingt es.

Zwei Kinder der Gemeinden Gotha und Ruhla sowie eine erwachsene Glaubensschwester empfangen die Gabe Heiligen Geistes im Sakrament der Heiligen Versiegelung. Weiterhin ordiniert der Bezirksapostel vier Diakone, drei für die Gemeinde Friedrichroda und einen für die Gemeinde Ruhla.

Text M.B./Fotos G.L. 

online seit 17.05.2014
Kategorien: Gemeindeleben, Startseite, Regionale Meldungen

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