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80 Jahre Gemeinde Riesa

(22.04.2012) Riesa. Mit einem festlichen Gottesdienst unter der Überschrift „Gelobt sei Gott“ und anschließendem Brunch beging die Gemeinde Riesa ihr 80-jähriges Jubiläum. Dabei fand sie Unterstützung durch Mitglieder des KammerChores und Instrumentalisten des Kirchenbezirkes Dresden.

Bereits vor dem Gottesdienst erklangen zwei Instrumentalstücke, vorgetragen auf Oboe, Viola und Fagott, aber auch der gemischte Chor aus Gemeindechor und Kammerchor brachte den Dank der versammelten Gemeinde für die göttliche Hilfe und Bewahrung in all den Jahren mit dem Lied „Lasst unser Loblied steigen“ zum Ausdruck. Mit dem vom Männerquartett vorgetragenen Lied „Gott ist gegenwärtig, lasset uns anbeten“ trat feierliche Andacht ein.

Der Vorsteher, Priester Reinhard Rahn, begrüßte alle Versammelten ganz herzlich und gratulierte zum Jubiläum. Als Eingangslied trug der Kammerchor unter Leitung seines Dirigenten Matthias Doetz das Lied „Verleih' uns Frieden gnädiglich“ vor.

Nach dem Eingangsgebet erfolgte die Lesung des Bibelwortes Sprüche 8, 35: „Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom Herrn.“

In seinem Dienen ging der Vorsteher u.a. auf das weise Handeln der Gemeindegründer ein und ihre Suche nach dem wahren Leben. Mit dem natürlichen Verstand lässt sich ihr unerschütterliches Mühen und Wirken nicht ergründen, aber aus der Sicht der Liebe zu Gott und seinem Sohn erschließt sich der Sinn.

Der Predigt schlossen sich einige Instrumental- und Chorbeiträge an. Bruder Jan Hausdorf brachte auf der Orgel das Präludium concertante B-Dur von G. Fischer zu Gehör und auch die Gemeinde wurde in das Programm mit einbezogen; begleitet von Oboe, Fagott und Orgel erklang das Lied GB 261.

Anschließend wurde ein kurzer Abriss der Gemeindechronik vorgelesen.

Freudig eingestimmt auf Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl wurde die Gemeinde mit dem Bußlied „Siehe, ich will ein Neues schaffen“, vorgetragen vom Kammerchor.

Am Ende des Gottesdienstes wurde auf Wunsch einer ehemaligen Riesaer Glaubensschwester noch der vorgeburtliche Segen gespendet, welcher sonst nicht im Rahmen eines Gottesdienstes erteilt wird. Aus der Sicht der werdenden Mutter ist die Gemeinde ihre Familie und diese sollte am Segen teilhaben. Für die Eltern und die ganze Gemeinde war diese Segenshandlung als ein Liebesbeweis unseres himmlischen Vaters unmittelbar spürbar. Zum Abschluss der Feierstunde erklang der gemeinsam vorgetragene Kanon „Lobe den Herrn, meine Seele“ mit Instrumentalbegleitung.

Während des anschließenden Brunches konnten die verschiedensten kulinarischen Gelüste durch mitgebrachte Speisen und Getränke gestillt werden. Reger Austausch von Gedanken, größere und kleinere Wiedersehendszenarien und eine herzliche Atmosphäre prägten das Zusammensein.

Zum Abschluss führte der Vorsteher noch einige Gedanken zum Thema Ökumene aus. Er sagte: Es führt zu keinem Identitätsverlust, wenn wir uns dem ökumenischen Gedanken öffnen, vielmehr ist es eine schöne Gelegenheit unseren wunderbaren Glauben zu bekennen. Unserer christlicher Nachbar ist kein Konkurrent, sondern eine von Gott geliebte Seele, mit der uns sehr vieles verbindet. Verschiedene Geschwister berichteten von ihren Erfahrungen im Umgang und Gedankenaustausch mit anderen Christen.

Es waren wunderschöne Stunden im Hause des Herrn, ein Festtag für die Seele.

Allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben und für alle Opfer die gebracht worden sind, ein ganz herzliches Dankeschön. Möge der treue Gott alles Gewirkte reich segnen.

Text: R.R./ Fotos: A.H.

online seit 04.05.2012
Kategorien: Jubiläen/Festtage, Startseite, Regionale Meldungen

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