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Jahresauftakt mit dem Apostel

(18.01.2015) Reichenbach/Vogtland. Auf den ersten Besuch des Apostels Rolf Wosnitzka im Jahr 2015 freuten sich die eingeladenen Gemeinden Reichenbach, Lengenfeld und Auerbach. 270 Gottesdienstteilnehmer waren bei diesem ersten Höhepunkt im Kirchenbezirk Plauen vereint.

Alle Sorgen, Nöte, Ängste, Krankheiten oder Bedrängnisse konnten nicht im alten Jahr zurückgelassen werden. Wie Christus selbst von seiner Geburt bis zum Kreuz auf die Hilfe seines Vaters und himmlische Kräfte angewiesen war, wird Gott seine Kinder auch im neuen Jahr zur Seite stehen. „Er ist da! Der Vater wird immer für uns da sein.“ Mit diesen Vertrauen stärkenden Worten begrüßte der Apostel die Gottesdienstteilnehmer – auch im Blick auf das Jahr 2015.

Als Bibelwort diente Lukas 12, 36.37:

„Und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun. Selig sind die Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend findet. Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich schürzen und wird sie zu Tisch bitten und kommen und ihnen dienen.“

Christus kam zu den Menschen, um ihnen zu dienen. Er verkörperte die Herrlichkeit Gottes und Gott bekam ein Gesicht. Es lag im Vaterwillen, dass er den Menschen dienen sollte. Christus redete mit ihnen und zeigte den Weg zum Vater. Er hat niemals aufgegeben und hat den Vaterwillen niemandem aufgezwungen. Er klopfte vielmehr in Liebe immer wieder an. Christus war auch fürsorglich und schaffte Voraussetzungen dafür, dass durch die Apostel sein Werk Fortsetzung finden konnte.

Das erleben wir auch heute: Die Apostel dienen in gleicher Weise. Ebenso möge das Dienen in den Gemeinden von Christus geprägt sein. Christus war oft auf die Hilfe seines Vaters im Himmel angewiesen – wir sind es auch. Christus konnte alles durchstehen, dank der Liebe und Gnade Gottes.

Aus Jesu Dienen leiten wir Aufgaben für die Gemeinden ab. Nur davon zu reden, reicht nicht, so betonte der Apostel. Das ist nicht überzeugend. In Wort und Tat muss unsere Verkündigung des Evangeliums, des Willens Gottes und der erlebten Liebe erfolgen.

Wie der Bezirksälteste Thomas Blank in seiner Predigtzugabe ausführte, dürfen die Gemeinden bunt in ihren Ansichten und Meinungen sein. Aber keiner darf seine Meinung dem anderen überstülpen oder aufzwingen. Wie der blinde Bartimäus (siehe Markusevangelium 10,45) erleben wir auch heute die fürsorgliche Liebe Jesu. Jesus fragte den Blinden: „Was soll ich für dich tun?“ Dieser Frage folgte der Liebesbeweis: die Hilfe. Christus bietet solche Hilfe auch heute allen Menschen an.

Der Apostel nahm sich anschließend wieder die Zeit, jeden, der dies wollte, persönlich zu verabschieden.

Text: U.S. / Fotos: K.Mr.

online seit 21.01.2015
Kategorien: Gemeindeleben, Startseite, Regionale Meldungen

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