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Konfirmation 2015

(03.05.2015) Oberwillingen. Am Sonntag, dem 3. Mai 2015 versammelte sich die Gemeinde in Oberwillingen zu einem besonderen Gottesdienst. Unsere Konfirmandinnen Veronika Alexander und Jennifer Vogler standen im Mittelpunkt. Es war ihr großer Tag, ihre Konfirmation.

Den Gottesdienst hielt der Bezirksevangelist und Gemeindevorsteher Heiko Born.

Im EingangsliedBewahr auf deinen Wegen mich, Herr, mit starker Hand wurden Wünsche und Bitten vorgetragen. Dass das Besungene in Erfüllung geht und die Konfirmandinnen auf göttlichem Weg bleiben, war der Wunsch der Festgemeinde. Als Bibelwort für den Gottesdienst diente Johannes 11, 28b: „Der Meister ist da und ruft dich.“

Die Botschaft des Gottesdienstes lautete:

Gott liebt die Konfirmanden und ruft sie in seinen Dienst.

Bevor der Vorsteher zum Bibelwort kam, ging er auf die Geschehnisse der vergangenen Woche ein. Zwei Männer, die das Leben der Gemeinde mitgeprägt haben, sind kurz hintereinander in die Ewigkeit abberufen worden. Es ist Trauer in der Gemeinde. Außenstehende werden fragen, wie man da ein Fest feiern kann. Wir sagen, die Männer hätten das so gewollt.

„Der Meister ist da und ruft dich.“ Mit diesen Worten sagte Marta ihrer Schwester Maria, dass Jesus eingetroffen sei und sie sehen wolle. Ihr Bruder Lazarus war gestorben, und sie erhofften sich Hilfe und Trost von Jesus. Jesus betrat das Dorf nicht sofort. Um ihn zu sehen, mussten die beiden Schwestern ihm entgegengehen. Maria beeilte sich, dem Ruf Jesu zu folgen.

Unsere Konfirmanden entscheiden sich heute mit ihrem „Ja“ und dem Konfirmationsgelübde, Gott die Treue zu halten und der Lehre Jesu zu glauben, so der Vorsteher. Und weiter: Gott wird für sie da sein, aber sie müssen immer seine Nähe suchen. Sie müssen seinem Ruf folgen. Dann werden sie die Taten Gottes erkennen.

Konfirmandenlehrer Priester Bürgermeister blickte in seinem Mitdienen zurück. Vor 50 Jahren gab er Gott sein Versprechen. Es ist in diesem Jahr seine „Goldene Konfirmation“. Er sagte, dass mit dem Aufsagen des Konfirmationsgelübdes nun nicht alles getan und automatisch alles gut sei. Man muss das Versprechen immer wieder erneuern und bestätigen. Konfirmandenlehrer Priester Jähnig stellte fest, dass er vor 25 Jahren als Konfirmand vor dem Altar stand. Wenn man so will, war es bei ihm die „Silberne Konfirmation“. Er riet den Konfirmandinnen, das Konfirmationsgelübde nicht in die unterste Schublade zu stecken. Das gehört ganz obenauf. Es muss immer sichtbar und griffbereit sein.

Nach dem Lied des Chores „Ich, der Herr von Erd und All“ und dem Verlesen des Stammapostelbriefes an die Konfirmandinnen dankte der Vorsteher den Eltern der Konfirmandinnen für das, was sie bis zur Konfirmation an ihren Kindern getan haben. Nun übernehmen die Kinder Eigenverantwortung. Wichtig ist, so der Vorsteher, dass sie in der Mitte der Gemeinde bleiben. Die Mitte ist dort, wo sie den Ruf Jesu laut und deutlich hören.

Nach ihrem „Ja“ und ihrem Gelübde empfingen die beiden Konfirmandinnen den Segen Gottes.

Nach dem Heiligen Abendmahl, Gebet und Schlusssegen war diese besondere Stunde fast zu Ende.

Priester Bürgermeister begleitete und betreute die Konfirmanden der Gemeinde seit 1985 durch die Konfirmandenlehrjahre. Mit dieser Konfirmation beendete er diese Aufgabe und Arbeit. Der Vorsteher dankte ihm für seine langjährige und wichtige Arbeit. Weihnachten dieses Jahres wird er auch als Priester der Gemeinde in den Ruhestand versetzt.

Zum Schluss sang der Chor das Lied „Zeig uns den Weg“. In diesem Lied wird Gott gebeten, immer bei uns zu sein, in guten und in schlechten Zeiten. Er wird gebeten, uns den richtigen Weg, den Weg zum Ziel zu zeigen. Das sollte den Konfirmandinnen und allen Gottesdienstbesuchern Mut und Sicherheit geben.

Mit guten Wünschen für den Tag und für die Zukunft, natürlich auch mit Geschenken wurden die Konfirmandinnen von der Gemeinde verabschiedet.

H.B.

online seit 10.05.2015
Kategorien: Gemeindeleben

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