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Bezirksapostel Wilfried Klingler in Oberwillingen

(28.11.2012) Oberwillingen. Die Gemeinde und viele zugeladene Gäste aus dem Bezirk standen in großer Vorfreude und Erwartung auf die Begegnung mit dem Bezirksapostel.

Bezirksapostel Klingler am AltarEs blieb nicht bei der Vorfreude. Nach dem Gottesdiensterleben war man sich einig, es war eine Segensstunde, ein Höhepunkt im Gemeinde- und Glaubensleben. Apostel Rolf Wosnitzka, Bezirksältester Wolfgang Schnur und Bezirksevangelist und Vorsteher Heiko Born begleiteten unseren Bezirksapostel.

Apostel i.R. Velten Hoffmann, Bezirksältester i. R. Robert Müller, Bezirksevangelist i.R. Bernd Müller, die Vorsteher des Bezirkes und einige Vorsteher im Ruhestand waren ebenfalls anwesend. Das Wiedersehen mit diesen Amtsbrüdern trug zu einer ganz besonderen Stimmung und Atmosphäre bei.

Mit dem Bibelwort für den Gottesdienst (2. Petrus 3, 17) hatte unlängst unser Stammapostel gedient:

"Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht  verführt werdet und fallt aus eurem festen Stand."

Der Chor sang das Lied aus dem Gesangbuch: „Zu des Heilands Füßen, horchend auf sein Wort“

Der Bezirksapostel ging auf dieses Lied ein und erwähnte, dass er zwei Gottesdienste mit dem Stammapostel erleben konnte, also zweimal zu Füßen des Heilands sitzen durfte. Man kann sich daran gewöhnen, fügte er hinzu.

Man braucht solche Stunden. Hat man sich in der Natur verlaufen und nimmt einen Kompass zu Hilfe, muss der erst einmal zur Ruhe kommen, die Nadel muss sich einpendeln. Dann erkennt man die Richtung, in die man gehen muss. Der Glaube kommt aus der Predigt, aus dem Wort, nicht aus dem Gottesdienst. Nur die Anwesenheit nützt nichts. Man muss Hörer und Täter des Wortes sein.

Apostel Petrus liebte seine Brüder und Schwestern und gab ihnen Hinweise und Ratschläge. Sie sollten nicht auf andere Lehren hören und sich nicht verführen lassen. Auch in unserer Zeit werden viele Meinungen, Lehren und Weltanschauungen angeboten. Lassen wir uns nicht verführen. Es wäre schade, wenn wir aus dem festen Stand fallen würden. Wir sind im Stand der Gotteskindschaft. Das soll uns aber nicht überheblich oder gar hochmütig machen. Das soll und darf nicht dazu führen, dass wir uns für etwas Besseres halten. Es soll uns demütig machen, denn dem Demütigen schenkt Gott Gnade. Wir sollten für den festen Stand der Gnade dankbar sein und dort, wo uns Gott hingestellt hat, mit unseren Gaben und Kräften unseren Beitrag für des Herrn Werk leisten.

KinderchorWenn wir jemanden unseren Glauben vorstellen wollen, ja vielleicht ihn von diesem Glauben überzeugen wollen, müssen wir ihn in unser Haus einladen und mit ihm ein Stück leben, sagte Apostel Wosnitzka in seinem Mitdienen. Man muss mit ihm reden, ihn einladen. Das reicht aber oft nicht. Beim Zusammenleben, beim Zusammensein wird unser Lebenswandel sichtbar, der andere sieht, wie ernst wir unseren Glauben nehmen. Das überzeugt mehr als Worte.

Wir sollten jede Gelegenheit, die sich uns bietet, nutzen, um anderen zu sagen und zu zeigen, wer wir sind und was wir glauben.

Der Kinderchor  der Gemeinde lobte Gott, und das in deutscher, englischer  und französischer Sprache. Wir sollten noch mehr Wert auf das Beten und das Loben legen, so unser Bezirksapostel.

TaufeMit dem Lied „Habe deine Lust am Herrn“ bereiteten die Sänger den Eltern und ihren Kindern den Weg zum Altar. Die kleine Thalia Czaja und Mariella-Sophie Rosenthal empfingen in diesem Gottesdienst das Sakrament der Heiligen Versiegelung. 

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, Schlussgebet, Segen und Lied des Chores ging eine wertvolle Stunde zu Ende.

Bei einem vorbereiteten Imbiss war noch Gelegenheit für Gespräche, Wiedersehensfreude und für einen schönen Ausklang des Tages.

Text: F. J. / Fotos: S. J.

online seit 03.12.2012
Kategorien: Gemeindeleben, Startseite, Regionale Meldungen

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