Sie befinden sich auf dem Archiv der Website der Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland.
Seit dem 19.6. ist unsere neue Website zu finden unter: http://www.nak-nordost.de

Familiengottesdienst am Muttertag

(12.05.2013) Neustadt am Rübenberge. „Ein Gottesdienst, den Kinder weitestgehend gestalten und mit Beiträgen bereichern werden.“ So wurde schon einige Wochen zuvor durch den Vorsteher auf den Gottesdienst zum Muttertag hingewiesen.

Na, mal sehen was das wird, wir lassen uns überraschen; so oder ähnlich wird mancher gedacht haben und die Erwartungshaltung war bei allen groß.

Nun war der Sonntag da und mit einer großen Portion Vorfreude kamen die Geschwister zur Kirche und erlebten die erste Überraschung: Die Begrüßung an der Kirchentür erfolgte durch unsere Kinder – und alle Schwestern (ob gerade konfirmiert, im „Mittelalter“ stehend oder Seniorin) erhielten eine Rose. Eine gelungene Überraschung zum Muttertag.

Das Bibelwort Markus 4,26+27 war Grundlage der Predigt:

„Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie.“

Die Predigt zum Wort wurde zunächst durch einen Kinderchor und eine Lesung vorbereitet. Ein junge Schwester (12 Jahre) las Markus 4,1-20 aus der Volxbibel.

Mit dieser jugendlich flotten Übersetzung wurde allen der Inhalt vom „vierfachen Ackerfeld“ sehr anschaulich nahe gebracht. Hier ein Beispiel:

3 Hört zu! Ein Bauer ging auf sein Feld, um Samenkörner auszusäen.

4 Einige der Körner fielen dabei auf die Straße. Sofort kamen die Vögel und pickten sie auf.

5 Andere Körner fielen auf sehr steinigen Boden, wo wenig Erde war. Da keimten sie zwar,

6 doch sobald die Sonne voll draufknallte, vertrockneten die Pflanzen, weil die Wurzeln nicht tief genug in den Boden wachsen konnten

7 Einige fielen unter einen Brombeerbusch. Der Busch wuchs so krass, dass die kleinen Pflanzen keine Chance hatten und auch kaputtgingen.

8 Ein paar fielen aber auf guten Boden. Die gingen dann auf, wuchsen wie blöd, und man konnte später eine fette Ernte einfahren.

9 Ich hoffe, ihr habt kapiert, was ich damit sagen will!

Unser Vorsteher ging in seiner Predigt darauf ein und der Tenor seiner Rede lag auf Aussaat und Ernte. Mit Geduld und Gelassenheit müssen wir abwarten, dass aus dem Samen die entsprechende Pflanze wächst. Wie lange so etwas dauern kann und welche Arbeit damit verbunden ist, wurde an einem Beispiel praktisch demonstriert. Vor dem Altar standen vier unterschiedlich große, mit Erde gefüllte, Pflanzgefäße. In diese Gefäße säten die Kinder unter Anleitung einer Sonntagsschullehrerin Samen von Studentenblumen. Wir alle werden diese Aussaat mit Spannung verfolgen und die voll erblühten Blumen werden unseren Altar zur Ehre Gottes schmücken.

Weitere Höhepunkte waren die musikalischen Beiträge der Kinder, sei es mit rhythmischer Begleitung des Chorgesanges oder das Flötensolo (Solist 8 Jahre).

Spontaner Beifall der Geschwister belohnte das Engagement der Kinder und ihrer Lehrerinnen.

Es war fürwahr ein gelungener Familiengottesdienst am Muttertag. Eine Überraschung hatten die Kinder noch in petto: Alle Schwestern bekamen aus der Hand der Kinder einen liebevoll gestalteten „Muttertagsmuffin“.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen besonderen Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben.

S.Sch. / J.B.

online seit 17.05.2013
Kategorien: Gemeindeleben, Kinder

Weiterempfehlen

 
in nacworld