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Bezirksapostel Wilfried Klingler in Marienberg

(17.01.2013) Marienberg. Nach der Übertragung des Gottesdienstes von Stammapostel Wilhelm Leber am 6. Januar 2013 in Hildesheim hielt unser himmlischer Vater im Monat Januar noch eine weitere besondere Segensstunde für die Gemeinde Marienberg bereit.

Am Donnerstag, 17. Januar 2013 besuchte Bezirksapostel Klingler unsere Gemeinde. In seiner Begleitung waren Apostel Bimberg, Bezirksältester Flemming und die beiden Bezirksevangelisten Pallent und Melzer.

Zu Beginn des Gottesdienstes sang die Gemeinde das Lied „Wer da will, der komme“ (GB 132).

Als Bibelwort verwendete unser Bezirksapostel Lukas 14, 16.17:

„Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu ein. Und er sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, den Geladenen zu sagen: Kommt, denn es ist alles bereit!“

Jeder sei mit bestimmten Erwartungen in den Gottesdienst gekommen, sagte der Bezirksapostel zu Beginn seines Dienens. Der eine wolle neue Kraft, der andere ein Wort des Trostes - wir alle suchen die Gnade Gottes. Gottesdienst werde im Katechismus der Neuapostolischen Kirche so definiert: „Gottesdienst ist Wirken Gottes am Menschen und Werk des Menschen für Gott“.

In seiner weiteren Predigt sprach der Bezirksapostel folgende Schwerpunkte an:

In damaliger Zeit war es so, dass ein Hausherr vor der Ausrichtung eines Festes einen Boten aussandte. Dieser lud die Gäste ein, aber ein genauer Termin stand dann oft noch nicht fest. Nach den Zusagen richtete sich der Aufwand für die Vorbereitungen des Festes. Wenn dann alles vorbereitet war, sandte der Hausherr erneut einen Boten, der den geladenen Gästen mitteilte, dass sie nun kommen könnten – denn es sei alles bereit.

Die geladenen Gäste im oben erwähnten Bibelwort entschuldigten sich damit, dass sie ihr erworbenes Eigentum betrachten wollten. Sie stellten den irdischen Reichtum über die Einladung des Herrn. Ein anderer sagte nur: „Ich habe eine Frau genommen und kann nicht kommen“. Er hatte sich ein eigenes Lebensumfeld geschaffen, in dem die Einladung des Herrn keinen Platz mehr hatte.

Auch an uns ist die Einladung des Herrn ergangen: Kommt, es ist alles bereit! Wir wollen Gott nicht absagen! Wir sind zum Herrn gekommen und dieses Kommen erfolgt freiwillig.

Es ist ein Bekennen zum Herrn – so, wie unser Stammapostel im Gottesdienst zu Jahresbeginn das Jahr 2013 zum „Jahr des Bekennens“ ausgerufen hat. Wir wollen uns durch unser Kommen zu Gott bekennen und darin beständig bleiben. Im Konfirmationsgelübde haben wir „Ja“ zum Herrn gesagt und das wollen wir auf unserem Lebensweg immer wieder bestätigen.

Der Herr hat für alle genug bereitet – genug Trost und Kraft aus seinem Wort und dem Heiligen Abendmahl, genug Gnade und genug Segen. Wir müssen nur der Einladung Gottes folgen und können uns alles an seinem Altar abholen, was wir brauchen.

Wenn Gott uns anspricht mit „mein liebes Kind“ oder mit „ihr lieben Geschwister“, dann sind das schon Trost und Kraft.

Kommen heißt auch: die Nähe des Herrn suchen – ihm ganz nahe zu kommen. Als der Herr zu der kranken Tochter des Jairus gerufen wurde, begleitete ihn eine große Menschenmenge. Eine kranke Frau, die durch ihre Krankheit von der Gesellschaft ausgeschlossen war, drängte sich durch die Menge. Sie wollte ganz nah an den Herrn Jesus heran kommen – nur den Saum seines Gewandes berühren. Sie wurde geheilt durch die Kraft, die vom Herrn ausging, und ihren Glauben daran.

Zu einem weiteren Predigtbeitrag rief unser Bezirksapostel den Apostel an den Altar.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, dem Abschlussgebet und dem Segen beendete der Chor den Gottesdienst mit dem Lied „Gott mit mir auf allen Wegen“ (CM 253).

M.u.J.G./ SSR

Amtsträger am Altar

Bezirksapostel Wilfried Klingler

Chor

Gemeinde

Amtsträger der Gemeinde Marienberg mit Bezirksapostel, Apostel und den Bezirksämtern

online seit 08.02.2013
Kategorien: Gemeindeleben

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