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Temperamentvolle Tage in Magdeburg

(20.05.2015) Magdeburg. Da war wirklich Bewegung in Magdeburg-Süd: Am Mittwochabend diente hier Bezirksapostel Leonard R. Kolb (USA), der von einem südafrikanischen Jugendchor begleitet wurde.

Bezirksapostel Kolb hatte als Gastapostel beim Mitteldeutschen Jugendtag in Erfurt teilgenommen. Nun diente er uns und unseren Gästen aus Südafrika mit dem Bibelwort 2. Mose 4, 12:

„So gehe nun hin: Ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst.“ 

Mose wird von Gott beauftragt, sein Volk zu führen, und er hat fünf Fragen/Einwände:

  1. Warum ausgerechnet ich?
  2. Wer bist du?
  3. Was, wenn die Leute mir nicht glauben?
  4. Ich kann nicht gut reden!
  5. Nimm doch lieber jemand anderen!

Der Bezirksapostel übertrug alle Fragestellungen auf uns, und das Fazit war: Gott kennt dich, er hat dich und auch dein Umfeld gemacht, und wenn er dir einen Auftrag gibt, weiß er, dass du ihn erfüllen kannst.

Am Donnerstag hatten dann die Jugendlichen aus Südafrika Gelegenheit, Magdeburg ein Stück näher kennenzulernen. Sie unternahmen eine Schifffahrt auf der Elbe und über das Wasserstraßenkreuz. Ganz erstaunt waren sie, als sie mit dem Schiff auf der Kanalbrücke schwimmend die Elbe überquerten. Und sie staunten auch, dass sich im historischen Schiffshebewerk in Rothensee der gesamte Wassertrog bewegte. Einige Jugendliche aus Magdeburg und Umgebung begleiteten die Südafrikaner bei der Schifffahrt, wo es ausreichend Zeit und Gelegenheit für Gespräche gab.

Am Abend folgte das Konzert des Jugendchores aus Kapstadt, das (fast) alle sonst so seriösen Sachsen-Anhaltiner begeisterte. Das Konzert umfasste Kirchenlieder, Gospels und afrikanische Volkslieder. Es begann mit „How excellent“ (Wie wunderbar) und endete nach eineinhalb Stunden offiziell mit der südafrikanischen Nationalhymne, die voller Stolz gesungen wurde.

Bemerkenswert ist, dass hier junge Christen aus Südafrika sangen, die aus vielen verschiedenen Gemeinden stammen und sich vorher zum Teil gar nicht kannten, da ihre Teilnahme an der Reise nach Deutschland per Los bestimmt worden war.

Der Höhepunkt des Konzerts war wohl das Lied „The Lord is my light“ (Der Herr ist mein Licht), als das ganze Auditorium beim Refrain zum Mitsingen aufgefordert wurde. Diese Tage werden uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben – wir erlebten Lebensfreude pur!

A.B.; M.H. Fotos: D. W.

online seit 25.05.2015
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