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„Wild entschlossen“

(02.05.2013) Löbau. Nach vier Wochen gemeinsamer Arbeit ist es geschafft: die Kirchenräume der Gemeinde wurden in einen würdigen Zustand gebracht. Und der Festgottesdienst mit Bezirksapostel Klingler war ein schöner Auftakt.

Die Vorgeschichte

Die Kirchenräume in der Gemeinde Löbau befanden sich in einem schlechten Zustand.
Renovierungsarbeiten wurden immer wieder verschoben. Uns war die Aufgabe gestellt, in der Stadt geeignete Mieträume zu finden. Etliche Objekte wurden begutachtet aber abgewiesen, weil sie uns keine wirklichen Verbesserungen gebracht hätten. Aber etwas musste geschehen, zumal zur 150-Jahr-Feier der Neuapostolischen Kirche auch in unserer Gemeinde einiges veranstaltet werden soll. Und das in diesen Räumen?

Der Wendepunkt

Ende 2012 wurden finanzielle Mittel bewilligt. Diese waren für Malerarbeiten und einen neuen Fußbodenbelag nur im Kirchenraum vorgesehen. Die Amtsträger haben sich Gedanken gemacht, ob nicht durch Eigenleistung etwas mehr renoviert werden könnte. Diese Ideen wurden im Februar der Gemeinde in einem Gemeindeabend vorgestellt. Und sie wurden mit Begeisterung angenommen. Eine finanzielle Unterstützung durch die Geschwister wurde beschlossen. Es kam eine Summe an Spenden zusammen, mit der weitere Arbeiten realisiert werden konnten.

Der Start

Ein genau ausgearbeiteter Terminplan der anstehenden Arbeiten wurde erstellt. Am Ostermontag begannen alle „wild entschlossen“ mit der Beräumung, dem Abriss der alten Elektrik, der Wandverkleidungen, der Heizung und, und, und… Auch die Orgel wurde ausgelagert.

Die Bauzeit

Dann begannen die Arbeiten zur Neugestaltung. Neben der Firma, welche die Malerarbeiten übernahm, waren vier Wochen lang täglich außer sonntags viele Geschwister am Helfen. Es war oft ein Bild „wie auf einem Ameisenhaufen“. Die meiste Zeit nahm das Streichen aller Türen und Fenster in Anspruch. Insgesamt wurden etwa 2.500 freiwillige Stunden geleistet. Zwei Brüder hatten „alle Fäden in der Hand“ und immer den Durchblick. Die Verpflegung wurde zum Teil von Geschwistern übernommen, die sich sonst helfend nicht beteiligen konnten. Die Gottesdienste fanden an den Sonntagen in den Nebenräumen unserer Kirche statt.

Das Finale

Am Abend des 30. April 2013 war es dann soweit: alles war wieder an Ort und Stelle, gesäubert, bereit zum Gottesdienst. Auch die Orgel steht wieder, neu gestaltet, am alten Platz und passt wunderbar in das neue Bild. Sie ist ein kleines Schmuckstück geworden, „unsere Kirche“.

Der Festgottesdienst

Am Donnerstag, dem 2. Mai 2013 fand am Abend der erste Gottesdienst in den renovierten Räumen statt. Ein Festgottesdienst mit Bezirksapostel Klingler und Apostel Bimberg. 88 Besucher waren anwesend, darunter sechs Gäste. Zwei von ihnen empfingen das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Es war für alle ein erhabenes Gefühl, in schöner Umgebung diesen festlichen Abend zu erleben. Im Anschluss an den Gottesdienst bestand die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss. Eine Foto-Dokumentation gab einen Einblick in vier Wochen „Gemeindearbeit“.

Das Fazit

Der Gemeinde ist es gelungen, mit Gottes Hilfe und vereinten Kräften ein fast „tot geglaubtes“ Kirchenlokal zumindest für einige Jahre in einen würdigen Zustand zu versetzen.
Und die Freude darüber stand allen ins Gesicht geschrieben…

G. R./Fotos K. R.

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