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Apostel Burchard in Hermannsburg

(17.06.2015) Hermannsburg. Am Sonntag, 17. Juni 2015 hielt unser Apostel Achim Burchard einen Gottesdienst mit Heiliger Versiegelung in der Gemeinde Hermannsburg.

Als Grundlage für den Gottesdienst mit besonderem Anlass dienten die Worte aus 1. Korinther 13, 11: „Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.“

Das Besondere in diesem Gottesdienst sollte die Heilige Versiegelung unserer jungen Glaubensschwester Amelie Rodeck sein. Außerdem wurde unser Priester Jürgen Hoff nach langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit  in den Ruhestand versetzt.

„Heute wollen wir einmal die Entwicklung eines Kindes betrachten und es mit unserer Entwicklung als Gotteskind vergleichen“ – begann unser Apostel sein Dienen.

Wie freut sich die Mutter über den ersten Schrei des Kindes. In unserer Entwicklung als Gotteskind haben wir auch einfach losgeschrien, oft vielleicht ohne Grund und Verstand, und der liebe Gott hat seine Hand über uns gehalten. Wie verhalten wir uns heute? Schreien wir auch gleich los oder überdenken wir erst einmal die Situation.

Dann kam bei dem Kind die Sprachentwicklung, die ersten Worte, Gestammel, doch die Eltern waren glücklich. Wie hat sich deine Sprache im Hause Gottes und im Gebet entwickelt? Ist sie deutlich, liebevoll und korrekt? Beten ist nicht nur sprechen; so daherreden. Es soll aus der Tiefe unseres Herzens kommen. Das Gebet muss sich entwickeln und ernstlich sein.

Kinder lernen laufen. Erst krabbeln sie, wollen alles anfassen und erobern. Dann laufen sie an der Hand der Eltern, nicht immer mit Freuden. Im Werke Gottes mussten auch wir das Laufen lernen. Die Hand Gottes hat uns gehalten. Gehen wir heute sicheren Schrittes durch diese Zeit, Gott ist mit uns!

Ein Kind muss auch Gehorsam lernen. Oft waren die Eltern streng und haben mit Strafe gedroht und somit geängstigt. So ist unser himmlischer Vater nicht! Er ist ein Gott der Liebe. Er straft und züchtigt nicht. Er bietet uns seine große Gnade an!

Kinder spielen auch in ihrer kindlichen Art. Wir wollen mit der Gnade und dem Evangelium nicht spielen, sondern mit Ernst und Überzeugung und mit reinem Herzen bei der Sache sein.

Paulus legte ab, was kindlich war. Auch wir wollen in unserer Haltung und in unseren Werken alles Kindliche ablegen, erwachsen sein und somit im Werke Gottes und in der Gemeinde ein edles, wertvolles Glied am Leibe Christi sein, eine positive Ausstrahlung und Würde haben.

Vor der Feier des Heiligen Abendmahls erlebte die Gemeinde die Handlung der Heiligen Versiegelung. Eine große Freude für die Gemeinde. Sie verspricht Wachstum und erfreut.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahles verabschiedete unser Apostel Priester Jürgen Hoff mit großer Dankbarkeit für sein Dienen in den Ruhestand. Er wird der Gemeinde in der Seelsorge für die Senioren weiter erhalten bleiben. Dafür sind wir ihm und unserem himmlischen Vater sehr dankbar. Der Bezirksälteste Helge Mutschler überreichte mit dankenden Worten einen Blumengruß.

Autor: R.B.       Bilder: J.H./ E.R.

online seit 15.08.2015
Kategorien: Gemeindeleben

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