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Weihnachtsüberraschung schon am 3. Advent

(15.12.2013) Halle (Saale). Ganz großes Staunen und freudiges Erkennen lagen auf den Gesichtern der Geschwister im Foyer, als er eintrat. Stammapostel Jean-Luc Schneider besuchte Sonntag, 3. Advent, völlig unerwartet das Gemeindezentrum Halle (Saale).

Große Freude hatte vor einigen Monaten die Ankündigung von Bezirksapostel Wilfried Klingler ausgelöst, am 15. Dezember in Halle (Saale) einen Gottesdienst für den gesamten Kirchenbezirk zu halten. Viele Vorbereitungen waren getroffen worden, um die ca. 600 erwarteten Geschwister und Besucher im Gemeindezentrum unterzubringen.

Aber nun diese Überraschung!

Der Stammapostel stellte den Adventsgottesdienst unter das Bibelwort Römer 12, 12:

„Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.“

Auf das Chorlied „Machet die Tore weit,..., dass der König der Ehren einziehe!“ eingehend, führte er an, dass der König Jesus Christus nicht kommt, um eventuell Ordnung im Herzen zu schaffen oder als Richter über den Herzenszustand zu urteilen. Nein, er hat nur einen Wunsch: Er möchte uns segnen!

Als er sich in der zurück liegenden Woche mit dem Bibelwort beschäftigt habe, so der Stammapostel, hätten ihn die folgenden Gedanken bewegt:

  • Wo Glaube ist, entsteht auch Hoffnung.
  • Gott ist allmächtig, Gott ist die Liebe – er wird dir helfen.
  • Gib die Hoffnung nicht auf – Gott wird helfen.
  • Christ sein heißt, an das ewige Leben zu glauben.
  • Jesus Christus ist Grund und Gegenstand unserer Hoffnung.

Der Stammapostel ging nun näher auf das Bibelwort ein.

       Fröhlich in Hoffnung

Wir werden auf ewig in der Gemeinschaft mit Gott sein, das ist mehr als Trost oder ohne Schmerz zu sein. Ein weiterer Grund zur Freude: Wir werden bei Gott nicht allein sein. Gott will, dass allen Menschen geholfen werde (vgl. 1. Timotheus 2,4).

       Geduldig in Trübsal

Man denkt zuerst an Krankheit, Sorgen usw. Aber wir wollen einmal auf das Christsein blicken. Wir sehnen uns nach der Ewigkeit, bei Gott zu sein. Unser Kampf ist das „Noch-nicht-da-sein“, das ist unsere Trübsal. Trotzdem wollen wir einen aktiven Glauben leben.

       Beharrlich im Gebet

Gebet: Beten stärkt den Glauben.
Anbetung: Die Sehnsucht soll nicht abnehmen.
Dank: Dankbarkeit stärkt die Hoffnung.
Bitte: Gott um Gnade und einen starken Glauben bitten.
Fürbitte: Um Hilfe für den Nächsten bitten.

Die Welt braucht Jesus Christus. Das ist der schönste Weg, Advent zu feiern.


Zum Mitdienen rief der Stammapostel zunächst Bezirksapostel Wilfried Klingler. Der Bezirksapostel bezeichnete die Begriffe

  • Hoffnung
  • Trübsal
  • Gebet

als „drei Adventskerzen“. Er rief dazu auf, das vom Stammapostel angezündete Adventslicht „Hoffnung“ weiterzutragen.

Als Nächster wurde Bischof Thomas Matthes an den Altar gerufen. Er bewegte folgende Gedanken:

  • Nicht jede Hoffnung erfüllt sich – die Allmacht Gottes ist entscheidend.
  • Die Emmausjünger hatten auch Hoffnungen, diese waren auf das Irdische beschränkt. Unsere Hoffnung ist nicht auf das Irdische beschränkt.


Apostel Achim Burchard brachte in seinem Predigtbeitrag zum Ausdruck:

  • Der größte Überraschungsbesuch unseres Lebens steht uns noch bevor.
  • Gott sendet uns seinen Sohn entgegen, weil wir den Weg zu ihm nicht allein schaffen.


Der Stammapostel führte in der Vorbereitung auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl Folgendes aus:

Zum Advent gehört, sich zu heiligen. Buße heißt nicht, Druck auf Gläubige auszuüben. Buße soll zeigen, wie groß und heilig Gott und Jesus Christus sind. Unser Wunsch soll sein: „Da will ich hin, aber so, wie ich bin, passe ich da nicht hin – deshalb brauche ich Gnade.“

Bei der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls sei für ihn der schönste Satz: „…bis er wiederkommt“, das drückt die Hoffnung aus.


Apostel Rolf Wosnitzka gedachte in der Vorbereitung auf das Entschlafenenabendmahl besonders derer, die uns voraufgegangen sind, die für uns gebetet haben, „…dass unser Glaube nicht aufhört“. Ebenso schloss er die mit in das Gedenken ein, die vor kurzem im Bezirk heimgegangen sind.


Viele Geschwister äußerten nach dem Festgottesdienst, dass dieser 3. Advent mit dem unerwarteten Besuch des Stammapostels für sie das Weihnachtsgeschenk 2013 sei.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Autor: B.Z./Fotos: F.N.

 

Im Foyer bei den Geschwistern

Der Stammapostel, seine Begleitung und die Gemeindeleiter des Kirchenbezirkes

Die erwartungsvolle Festgemeinde

Der Stammapostel betritt den Kirchenraum

Stammapostel Jean-Luc Schneider am Altar

Der Chor auf der Empore

Blick in den Chor

Ein Eindruck von der Empore aus

Der Stammapostel dient ...

...lebendig

...spricht die Geschwister an

Der Kinderchor bei einem seiner Vorträge

Bezirksapostel Wilfried Klingler

Bischof Thomas Matthes

Apostel Achim Burchard

Apostel Rolf Wosnitzka

Die Instrumentalgruppe bei dem furiosen Abschluss "Tochter Zion..."

Der Stammapostel nach dem Gottesdienst

online seit 16.12.2013
Kategorien: Regionale Höhepunkte, Regionale Meldungen

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