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„Möge der Herr mit dir sein...“

(03.04.2016) Halle (Saale). … stand in englischer Sprache auf den Einladungsplakaten zum Jugendgottesdienst. Der Einladung waren neben den Jugendlichen aus dem Kirchenbezirk Leipzig auch eine Reihe interessierter Gemeindemitglieder anderer Altersgruppen aus Halle gefolgt, sicher mit der Frage: Was wird das werden? Eine „Kummerbox“ zur Aufnahme von „Kummerkarten“ stand auch bereit!

Es wurde – ein Jugendgottesdienst, dem eine Übungsstunde des Jugendchores vorausging, dem sich ein Brunch und ein Workshop anschlossen und in dem eine jugendlich ansprechende Chor- und Bandmusik zu hören war.

Unterstützt von Bibellesungen, Solo- und Chorbeiträgen hielt Priester Sebastian Müller-Bahr, Jugendbetreuer im Sprengel Merseburg, eine Predigt nach Zefanja 3, aus 16.17:

„Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken! Denn der Herr, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein.“

Zunächst gab der Dienstleiter einige Erläuterungen zum Propheten Zefanja, was bei diesem relativ unbekannten, sogenannten „Kleinen Propheten“ auch sehr hilfreich für alle Zuhörer war.

Dann der Schwerpunkt des Gottesdienstes: Angst, Ängste – wie gehen wir damit um? Manche Lebenssituationen machen Angst: Schule, Prüfungen, Berufs-/Studienwahl, Zukunft, Amtsauftrag, Verantwortung … – Ängste sind normal. Aber sie lähmen die Motivation.

Jesus hatte die irdische Schöpfung im Griff, herrschte über Krankheiten, böse Geister, Tod. Jesus war cool und hatte nie Angst, oder?

Denken wir an das Gebet im Garten Gethsemane. Da suchte er Hilfe, nahm drei seiner Jünger mit und wandte sich an seinen Vater mit einer ganz kindlichen Anrede: Abba, lieber Vater. So besiegte er seine Angst und zeigte dadurch letztlich auch für uns eine Zukunft ohne dieselbe auf.

Suchen auch wir uns Freunde, Vorbilder, zu denen wir in Sorgen, bei Angstgefühlen, gehen können, unabhängig davon, ob diese Menschen selbst auch Fehler oder Ängste haben. Das Reden miteinander, das einander Bei- und Verstehen sind wesentliche Momente der Angstbewältigung.

In weiteren Wortbeiträgen vertieften ein Diakon und zwei Priester die Gedanken zu diesem Thema.

Nach dem Brunch traf sich ein interessierter Kern der jugendlichen Teilnehmer zum Workshop „Entdecke das Gute in dir!". Die Einstimmung auf das Thema erfolgte durch einen „Tagesschau“-Zusammenschnitt und einer anschließenden Gesprächsrunde über Gefühle und Emotionen. In vier Gruppen aufgeteilt, erarbeiteten die Teilnehmer nun fünf verschiedene gesellschaftliche Themengebiete und alltägliche Problemfälle, deren Lösungsansätze danach zur Diskussion gestellt wurden.

Den Abschluss des Beisammenseins bildete ein Gebetskreis: An den Händen angefasst, betete man ganz speziell für die Sorgen und Ängste der jungen Gläubigen. Dabei wurden die zuvor an diesem Tag von Jugendlichen ausgefüllten „Kummerkarten“ anonymisiert vorgelesen und ihr Inhalt im Gebet vor Gott gebracht.

Autoren: B.Z./S.M.-B./Fotos: F.N.

Der Dienstleiter

Lesung aus dem Propheten Zefanja

Rezitation...

...und Duett...

...in Aktion

Der Diakon

Blick in die Gemeinde

Im Mitdienen

Vorbereitung auf die Freisprache und die Abendmahlsfeier

Die "Kummerkarte"

online seit 19.04.2016
Kategorien: Jugend

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