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Ruhesetzung und Segensspendung zur eisernen Hochzeit

(21.02.2016) Gräfenroda. Apostel Wosnitzka besuchte in Begleitung des Bezirksältesten Schneider die Gemeinde. Priester (i.R.) Willi Schmelzer und seine Frau Doris erhielten in diesem Gottesdienst den Segen zur eisernen Hochzeit, Priester Manfred Kloß wurde in den Ruhestand versetzt.

Der Apostel diente mit dem Bibelwort 1. Mose 32, aus 27

„Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.“

Einleitend sang das Frauen-Duo mit Klavierbegleitung „Befiel du deine Wege“. Apostel Wosnitzka ging im Verlauf des Gottesdienstes sehr ausführlich auf dieses Lied ein.

Bevor Priester Manfred Kloß ein letztes Mal zum Mitdienen gerufen wurde, sang der Chor den bekannten Kanon „Dona nobis pacem“.

Das Bußlied „Ich bete an die Macht der Liebe“ wurde in einer neuen Fassung mit Klavierbegleitung und zwei Querflöten in beeindruckender Weise vorgetragen.

Vor der Segenshandlung und den einleitenden Worten zur eisernen Hochzeit sang Evangelist Kay Bäumler mit Klavierbegleitung das Lied „Ich liebe dich, so wie du bist“.

Der Apostel erwähnte, dass er noch gar nicht geboren war, als sich vor 65 Jahren die Ehepartner Schmelzer das Ja-Wort gaben. Er dankte der Generation, der sie angehören, dafür, dass sie Kirche gebaut haben. Dass sie einen Ort geschaffen und gepflegt haben, an dem er sich heute noch wohlfühlt und die Gegenwart Gottes verspürt.

Apostel Wosnitzka würdigte das Wirken von Priester Willi Schmelzer während seiner aktiven Amtszeit. Dieser war zeitweise Vorsteher von zwei Gemeinden – Crawinkel und Frankenhain. Er dankte auch seiner Frau, die sicherlich einige Entbehrungen, die ein solcher Amtsauftrag mit sich bringt, hinnehmen musste. Weiterhin erwähnte der Apostel im Blick auf das Bibelwort, dass, wenn man sich der Auswirkung eines Segens bewusst ist, gar nicht anders kann, als in die Worte eines Jakob einzustimmen „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“. Segen Gottes ist kein Automatismus, er wird nicht verschwenderisch ausgebreitet. Man sollte sich den Auswirkungen des Segens bewusst sein und ihn deshalb immer suchen.

Das hat Jakob und auch das Brautpaar getan. Grüne, silberne, goldene und diamantene Hochzeit – hier ist immer eine Steigerung erkennbar. Und nun eiserne Hochzeit, wo ist hier die Steigerung? Der Apostel erläuterte der Gemeinde und den Gästen die Wichtigkeit des Eisens und sagte: „Man kann im Leben ohne Silber, Gold oder Diamanten auskommen, aber nicht ohne Eisen.“

Vor der in Ruhesetzung des Priesters Manfred Kloß sang ein Trio mit Querflöten- und Klavierbegleitung das Lied „Lieben heißt dienen“. Apostel Wosnitzka ging kurz darauf ein und sagte, dass die Grundaussage des Liedes "Lieben heißt Dienen" bei dem Priester vorzufinden war. Er bedankte sich für die Erfüllung seiner Amtsaufgabe aus lauter Liebe für die Gemeinde und sein offenes Herz. Ein Dankeschön auch seiner Frau für ihre Mithilfe.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes fand auf sehr hohem Niveau statt und war sehr beeindruckend, so der Apostel.

M.K.

online seit 06.04.2016
Kategorien: Gemeindeleben

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