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Allen Grund zum Feiern…

(02.06.2013) Görlitz. Ein Festwochenende am 1. und 2. Juni 2013 im Rahmen des Jubiläums „150 Jahre Neuapostolische Kirche“ und „115 Jahre Gemeinde Görlitz“ mit Konzert und Festgottesdienst war für alle Geschwister ein feierliches Erleben.

Die Gemeinde Görlitz kann auf eine 115-jährige Geschichte zurückzublicken. Aus der Görlitzer Chronik entnehmen wir, dass am 3. Mai 1898 die beiden Apostel Krebs und Obst in Görlitz, Krebsgasse 5, den ersten Gottesdienst durchführten und 13 Seelen das Sakrament der Heiligen Versiegelung empfingen. Der Grundstein einer segensreichen Entwicklung war gelegt. Wachstum und Rückgänge, Gemeindeteilung und -zusammenführung wurden erlebt. Bis heute besteht die Gemeinde als die östlichste Deutschlands im Kirchenbezirk Bautzen in der Grenzstadt zu Polen.

Am Sonnabend fand für die Geschwister aus Görlitz ein Lob- und Dankkonzert statt. Zuvor wurde eine Bildpräsentation über die Gemeindeentwicklung gezeigt. Die anschließend ehrwürdig vorgetragenen Lieder – bekannte Melodien aus dem neuapostolischen Liedschatz, aber auch moderne Kompositionen – ließen das Konzert zu einem festlichen Erlebnis werden.
Musikalisch gestaltet wurden das Konzert und auch der Gottesdienst am Sonntag vom Kammerchor des Bezirkes Bautzen. Dirigent Stefan Obendorf leitet diesen Chor seit 2012.

Bischof Matthes feierte am Sonntag mit der Gemeinde den Festgottesdienst. Er predigte nach dem Bibelwort Jesaja 54, 10 und beschrieb die Geschichte der Gemeinde sehr überzeugend. Nach dem Lied des Chores „Selige Stunden und heiliger Ort“ ging er auf viele erlebte Begegnungen in der Gemeinde ein.

Festgottesdienste mit dem Stammapostel und Aposteln, Jubiläen, Taufen, Versieglungen, aber auch stärkende Stunden im kleinen Kreis mit Kranken, Sterbenden und Hilfesuchenden wurden als „selige Stunden“ erlebt. Nie ist die Gnade Gottes von uns gewichen. Wenn auch die Fülle der Geschwister vor Ort abgenommen hat, viele in andere Regionen verzogen und manche in die Ewigkeit gegangen sind und das „Schwarze“ scheinbar größer wird, sehen wir aber dennoch nicht schwarz.
Gottes Gnade weicht auch heute nicht von uns. Den inneren Frieden gilt es zu erhalten, mit dem wir ohne Gram im Herzen Situationen lösen und mit Kritik gelassen umgehen können sowie manche neuen Wege zur Lösung suchen.

Die Görlitzer Geschwister Ingrid und Götz Pahl erhielten in diesem Gottesdienst den Segen zur goldenen Hochzeit. Auch hier stand in der Ansprache des Bischofs die große Gnade Gottes im Vordergrund.

D. L./Fotos: M. F./A. P.

online seit 11.06.2013
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