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Abend der offenen Kirchen

(17.07.2015) Eschershausen. Zu einem "Abend der offenen Kirchen" lud die neuapostolische Kirchengemeinde Eschershausen am Freitag, dem 17. Juli 2015, die evangelische und die katholische Kirchengemeinde der Stadt ein.

Seit 2013 treffen sich Vertreter der drei christlichen Gemeinden Eschershausens regelmäßig, um den ökumenischen Gedanken mit Leben zu erfüllen. Unter dem Motto „Kirche lebt“ luden die Neuapostolische Kirche, die evangelisch-lutherische St.-Martin-Gemeinde und die katholische Gemeinde „Heilige Familie“ jetzt zu einem „Abend der offenen Kirchen“ ein.

Von 17 bis 22 Uhr waren die Türen der Gotteshäuser weit geöffnet und boten einen Blick auf die zahlreichen Aktivitäten der Gemeinden. Und das Interesse daran war erfreulich groß. „Der ehemalige Pfarrer Michael Kreye hat im Jahr 2013 die regelmäßigen Treffen der drei großen christlichen Konfessionen initiiert“ berichtet Rolf-Walter Dönsdorf, Vorsteher der neuapostolischen Gemeinde. Mit einem ökumenischen Kirchentag auf dem Otto-Elster-Platz hatten sich die Gemeinden damals erstmalig einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Jetzt gab es die Möglichkeit, weitere Einblicke in die Arbeit der Gemeinden, aber auch in das christliche Miteinander zu erhalten.

Nach dem Verklingen der Kirchenglocken, hatte Rolf-Walter Dönsdorf die Gesamtveranstaltung mit einem gemeinsamen Gebet eröffnet. Zeitlich gestaffelt boten die drei Kirchen im Anschluss daran unterschiedliche Programmschwerpunkte an. Die neuapostolische Gemeinde informierte umfassend über ihre Gemeindearbeit, die sich von der Sonntagsschule für Kinder über Aktivitäten der Jugendlichen bis hin zur Seniorenarbeit definiert. Großen Raum nahm dabei die Präsentation der Zusammenarbeit mit den beiden Partnergemeinden Walsrode und Biebertal-Königsberg ein.

Die St.-Martin-Kirche hingegen lud zu einer Segensandacht ein. Direkt am Altar des Gotteshauses nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, gemeinsam mit Pastor Michael Hellwig an Hand literarischer Texte selig machende Dinge des Lebens zu diskutieren. Eigene Gebetsanliegen und Segenswünsche luden die Christen dabei zum aktiven Mitgestalten ein.

Zeit stand anschließend im Mittelpunkt einer Taizé- Andacht in der Kirche „Heilige Familie“. Frère Roger, Gründer der Taizé- Bewegung gilt bis zum heutigen Tag als ein großer Befürworter des ökumenischen Gedankens unter den christlichen Glaubensgemeinschaften. Die Botschaft „Alles hat seine Zeit“ und gemeinsam gesungene Taizé-Lieder wie das „Laudate omnes gentes“ sorgten für eine besondere, meditative Atmosphäre. Das letzte, gemeinsam gesungene Lied des Abends, „Der Mond ist aufgegangen“ betonte dann mit seiner letzten Liedzeile noch einmal eindringlich einen wichtigen Grundsatz des christlichen Glaubens, die Nächstenliebe. Der Wunsch „. . . lass uns ruhig schlafen und unsern kranken Nachbarn auch“ reihte sich in die zahlreichen Fürbitten des Abends ein und sorgte für einen schönen Abschluss des Abends.

Text und drei Bilder von Jürgen Bommer. Übernommen nach freundlicher Genehmigung durch den Täglichen Anzeiger Holzminden. Der Artikel war dort erschienen am Montag, dem 20. Juli 2015, Seite 15.

Die seligmachenden Dinge des Lebens waren Thema einer lebhaften Diskussion in der St.-Martin Kirche.

Eine meditative Taizéandacht war Programmschwerpunkt in der Kirche „Heilige Familie“.

Die Besucher konnten sich über das Gemeinde Leben informieren.

Carsten Renz an der Orgel und Christina Glitz am Cello begeisterten die Zuhörer in der Neuapostolischen Kirche.

online seit 29.08.2015
Kategorien: Öffentliches Engagement, Gemeindeleben

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