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Gemeindeausflug nach Coburg

(21.05.2011) Coburg. Coburg ist eine Reise wert! Alle, die diese Stadt bei unserem Gemeindeausflug kennenlernten, werden das gern bestätigen.

Bereits am frühen Morgen brachen wir auf, denn das Tagesprogramm war umfangreich und vielversprechend. Im vollbesetzten, luxuriösen Reisebus erreichten wir bald fränkisches Territorium. Dichte, dunkle Nadelwälder, maigrüne Wiesen und farbenprächtige Gärten säumten die Landstraße zu unserem Zielort. Die Sonne strahlte und wir strahlten mit.

Gott, dem Schöpfer, sei Dank!

Schöpfertum von Menschenhand galt es nun zu bestaunen. Hummelfiguren lassen Sammlerherzen weltweit höher schlagen. Auch uns faszinierte die 3 Etagen umfassende Ausstellung dieser zauberhaften Kunstwerke aus feinstem Porzellan. Per Filmvorführung verfolgten wir deren aufwändigen Herstellungsprozess und erfuhren Interessantes zur Geschichte der von Berta Hummel gezeichneten und von der Firma Goebel modellierten Kinderfiguren.

In Coburg angekommen ließen wir uns einen kurzen Spaziergang durch die historische Altstadt nicht entgehen. Beeindruckend der Markt mit seiner liebevoll restaurierten Renaissancearchitektur. Die schmuckvollen, roten Fassaden zeugen vom wachsenden Reichtum des Stadtbürgertums und der Handwerkszünfte in jener Epoche.

Mittagszeit! Man erwartete uns schon und so ließ das schmackhafte Essen in stilvoller Umgebung nicht lange auf sich warten.

Besucher erblicken schon aus der Ferne hoch über der Stadt die Schlossanlage, die „Veste Coburg“. Die Fahrt mit einem kleinen Zug sollte uns vor dem mühsamen Aufstieg bewahren. Leider reichten die Plätze nicht, so dass einige ein zusätzliches Fitnesstrainig absolvieren konnten. Man nahm es sportlich-gelassen.

Besonders unsere Kinder staunten: Damen in mittelalterlichen Gewändern luden zur Schlossbesichtigung ein. Sie machten Geschichte lebendig, wiesen auf die überragende Bedeutung des hier herrschenden Adelsgeschlechtes hin und gaben Einblicke in die Lebensweise längst vergangener Zeiten. Martin Luther, unter Kirchenbann und Reichsacht lebend, fand hier Schutz und Arbeitsraum.

Nur noch kurze Zeit blieb uns zum Verweilen. Der Rückweg durch den Schlosspark, im englischen Stil angelegt, mit urwüchsigem Baumbestand, von Akazien- und Lindenblütenduft erfüllt, rundete das Erleben des Tages in schöner Weise ab. Schließlich trafen wir uns alle wieder – im Café bei Kuchen und Eis.

Gegen 21.00 Uhr endete unsere Reise, für die den Organisatoren großes Lob gebührt, in Eibenstock. Zum Abschied winkte jeder dem Anderen freundlich zu. Lange wird uns dieser erlebnis- und lehrreiche Tag in guter Erinnerung bleiben.

Gott, unserem Vater, sei Dank!

Text: R.C. Bilder: R.U.

online seit 23.09.2011
Kategorien: Gemeindeleben

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