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Gospelday in Chemnitz

(21.09.2013) Chemnitz. An diesem Tag erlebte sowohl die Stadt Chemnitz als auch die neuapostolische Gemeinde einen besonderen musikalischen Höhepunkt. Das „Gospelprojekt“ aus Thüringen – bestehend aus 3 Chören, 100 Stimmen und 40 Instrumenten – hatte gegen 12 Uhr einen Auftritt auf der Bühne am Neumarkt und gab am Nachmittag ein Benefizkonzert in unserer Kirche.

Nachdem das 12-Uhr-Läuten der Chemnitzer Kirchen schon einige Zeit verklungen war, konnten die Chormitglieder des „Gospelprojekt“ endlich den Song zum Gospelday 2013 „We will stay“ anstimmen. Erfreulicherweise ließ sich dieser Auftritt kurzfristig – wenn auch nicht genau zur gewünschten Zeit – in das Programm zur Eröffnung der „Interkulturellen Wochen in Chemnitz“ integrieren. Dafür sei Etelka Kobuß, der Ausländerbeauftragten der Stadt Chemnitz, herzlich gedankt.

Nach diesem Song eröffnete Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig die „Interkulturellen Wochen“. In ihrer Rede nahm sie auch kurz Bezug auf den auf der Bühne stehenden Chor des „Gospelprojekt“. Nach Ansprachen weiterer Laudatoren erklangen noch zwei Vorträge, zwischen denen zu einer Spendenaktion aufgerufen wurde (siehe Hintergrundinfo Gospelday).

Am Nachmittag brachte das „Gospelprojekt“ in der neuapostolischen Kirche Chemnitz die christliche Botschaft erneut auf sehr mitreißende Art und Weise den Zuhörern näher. Highlights des Konzertes waren die bekannten Hymnen „Lean on me“, „O happy day“, „Freedom is coming“ und „I will follow him“. Die Vorträge des Ensembles lassen sich in drei Worten beschreiben: Begeisternd, bewegend, ehrlich. (Video-Link)

Die Dirigenten Jörg und Uwe Sammler, Thomas Hinzke und Markus Weyh führten durch das abwechslungsreiche und beschwingte Programm, erläuterten Texte und Hintergründe der Songs, regten zum Nachdenken über aktives Christsein an und zeigten einfache Möglichkeiten auf, Nächstenliebe in der Praxis zu beweisen. Dies konnte von den Zuhörern im Anschluss umgesetzt werden: Der aus beiden Veranstaltungen erzielte Erlös von reichlich 500 Euro unterstützt das Projekt „Lernen statt heiraten“ in Kamerun, eine Bildungsoffensive für dort lebende junge Mädchen.

Auch das anlässlich des Weltfriedenstages von Uwe Sammler gesprochene Gebet für den Frieden war ein bewegender Moment, in dem spürbar wurde, dass man gemeinsam noch stärker für dieses wichtige Gut der Menschen vor Gott eintreten kann und sollte.

Die Gemeinde freut sich schon heute auf den nächsten Besuch des „Gospelprojekt“!

M.W./P.St./R.+Th.L. (Fotos K.Mr./St.B.)

Gospelprojekt berichtet: So war unser Tag in Chemnitz

Bis 9 Uhr fanden sich alle Sänger in der Kirche Chemnitz ein, denn es waren nur zwei Stunden Zeit für Organisatorisches und das Einstudieren des Gospelday-Songs 2013, „We will stay“.

Während die Stimmen teilweise einzeln übten, wurden das Fahrgeld für die Straßenbahn eingesammelt und Fahrscheine gekauft, die dann auch während der Probe wieder verteilt wurden. Der Song war in den knapp zwei Stunden zufriedenstellend einstudiert worden. Der Chor wurde dabei vom Schlagwerk (Felix Pilz) und Klavier (Lisa Sammler) unterstützt.

Auf der gemeinsamen Fahrt mit der Straßenbahn ins Stadtzentrum stimmten die jugendlichen Sänger in der Tram ganz spontan ein paar Lieder an. Die meist älteren Fahrgäste schauten anfänglich ein wenig verdutzt, fanden aber den Gesang im Nachhinein gar nicht so schlecht. Beim Verlassen der Tram bedankte sich der Fahrer der Straßenbahn über das Mikrofon bei den Sängern für den Song!

Da das Programm auf dem Markt terminlich in Verzug gekommen war, konnte nicht wie geplant das „Gospelprojekt“ pünktlich um 12 Uhr mittags gemeinsam mit den knapp 300 Chören in Deutschland das Lied „We will stay“ anstimmen. Dirigent Thomas Hinzke erläuterte das Anliegen des Gospeldays, die Menschen in Deutschland stärker zu sensibilisieren für mehr Gerechtigkeit und gegen Hunger und Armut in der Welt, vornehmlich in Afrika (Video-Link).

Dazu passte auch der Auftritt des Ensembles zum Auftakt der „Interkulturellen Wochen“ in Chemnitz. Während das Ensemble auf der Bühne agierte, gingen fünf Jugendliche mit Spendendosen durch die Reihen der Menschen auf dem Markt und forderten diese zu einer Spende auf.

Mit der Tram ging es wieder zurück zur Kirche. Dort erwarteten uns liebe Geschwister aus Chemnitz, die schon 200 Roster auf dem Grill liegen hatten. Selbstgemachte Salate, Kaffee, Tee sowie Joghurt und Getränke rundeten die Mittagsmahlzeit ab.

Ab 14 Uhr wurde wieder geprobt, nun gemeinsam mit dem Orchester und der Band. Zuvor wurde die Kirche mit der Beschallungstechnik verkabelt, damit die Konzertbesucher an jeder Stelle des Kirchenraumes in den vollkommenen Musikgenuss kommen konnten.

Nach zwei Stunden intensiver Probe gab es noch viele gemeinsame Gespräche bei Kaffee und Kuchen.

K.Mr.

Hintergrundinfo Gospelday

Bereits zum dritten Mal wird in diesem Jahr der Gospel- day als Choraktionstag gegen Hunger und Armut durchgeführt.

2013 haben sich deutsch- landweit und teilweise auch in anderen Ländern rund 300 Chöre mit schätzungsweise zehntausend Stimmen angemeldet, um an ver- schiedenen Orten mittags um 12 Uhr den gleichen Song vorzutragen. Damit ist eine Spendenaktion zugunsten von zwangs- verheirateten Frauen in Afrika verbunden. Diese steht unter dem Motto „Weg aus der Armut: Lernen statt heiraten“.

Fotogalerie von der Probe am Vormittag

Einstudieren des Gospelday-Songs 2013

Aufbau der Technik im Kirchenraum

Probenarbeit

Felix Pilz am Schlagwerk

Fotogalerie vom Auftritt auf dem Chemnitzer Neumarkt

Thomas Hinzke bei der Anmoderation

Liedvortrag „We will stay“

Carolin Kortüm bei ihrem Sologesang

Ansprachen der Oberbürgermeisterin von Chemnitz und des Beauftragten für Ausländerangelegenheiten im Freistaat Sachsen

Letzter Beitrag auf dem Chemnitzer Neumarkt

Fotogalerie vom Konzert

Die Chorsänger kommen aus dem Nebenraum ...

... in das Kirchenschiff

Mit dem Rücken zum Publikum steht der Chor ...

... und dreht sich mit Einsatz der einzelnen Stimmen um

Solisten Marie Sammler und Michael Nitzsche beim ersten Titel „Awesome God“

Ansprache und Gebet des Gemeindevorstehers, Hirte Heiko Schreiter

Carolin Kortüm und Doninic Omachonu bei „Lean on me“ (dt.: Lehn dich an mich)

Chor und Orchester in Aktion

Solist Dominic Omachonu aus Nigeria

Tina Stephan am Saxophon

Die BigBand des Ensembles bringt „Jesus be a fence“ zu Gehör (dt.: Jesus ist wie ein Zaun um uns)

Die Zuhörer ...

... sind begeistert und danken dem Ensemble

Junge Sänger ...

... und Sängerinnen

Die vier Dirigenten Markus Weyh, Jörg Sammler, Uwe Sammler und Thomas Hinzke bedanken sich beim Publikum ...

... und beim Ensemble für das gelungene Konzert

Standing Ovations

Solist Tobias Fohlert bei der Zugabe „Shine your ligt“ – es war jeder eingeladen mitzusingen

Thomas und Markus singen ganz begeistert mit

Nach dem letzten Titel erhoben sich alle von ihren Plätzen und das Ensemble verließ das Kirchenschiff

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