Sie befinden sich auf dem Archiv der Website der Neuapostolischen Kirche Mitteldeutschland.
Seit dem 19.6. ist unsere neue Website zu finden unter: http://www.nak-nordost.de

Festgottesdienst in Celle

(27.12.2015) Celle. Es war ein sehr segensreicher Gottesdienst, den Bezirksapostel Klingler am 27. Dezember in der Gemeinde Celle hielt. Eingeladen waren auch die Geschwister der Gemeinden Ehlershausen und Lehrte.

Durch die Ordination des Apostels Helge Mutschler, der bislang Bezirksvorsteher des Bezirkes Hannover-Nordost war, wurde eine Neuregelung für die Bezirksleitung notwendig. Weiter waren die Heilige Versiegelung eines Kleinkindes sowie die Segensspendung zu einer eisernen Hochzeit vorgesehen. 

Der Bezirksapostel stellte den Gottesdienst unter das Bibelwort Offenbarung 1, 17: „Fürchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte“

„Fürchte dich nicht.“ Das ist es, worauf heute der Geist Gottes aufmerksam macht, auch zwischen den Jahren. Wir leben in einer Zeit, wo wir uns vielleicht fragen, was der neue Zeitabschnitt bringen wird. Dann liest, hört und sieht man in den Medien, dass es große Fragezeichen gibt. Auch im neuen Zeitabschnitt können wir uns wieder auf den verlassen, der gesagt hat: „Fürchtet euch nicht.“ Mit anderen Worten: So lange du in meiner Nähe bist, spricht Christus, brauchst du keine Angst zu haben: „Ich bin bei euch alle Tage“. Niemand weiß, wie diese Tage aussehen werden: Freude, Leid, Sorge, Erfolg, Misserfolg – niemand weiß es. Aber eines wissen wir: Christus geht mit. Er geht mit den Kindern in die Schule, mit den Jugendlichen in die Ausbildungsstätte. Er geht mit ins Krankenhaus, ins Pflegeheim. Er ist bei uns alle Tage.

„Ich bin der Erste.“ Ich habe mit dir den Anfang gemacht, ich mache auch mit dir das Ende. „Ich bin der Erste“ heißt, ich war lange vor dir da, bevor die Erde geschaffen wurde, war ich, und ich bin immer noch da, wenn die Worte der Heiligen Schrift Bedeutung bekommen: Ich werde einen neuen Himmel und eine neue Erde machen. Über dieser ganzen Epoche steht der Satz: „Ich war, ich bin und bleibe da.“ Das ist Jesus Christus für uns. Er ist der Erste, der auferstanden ist von den Toten, der Erstgeborene, wie es in der Heiligen Schrift heißt. In dieser Auferstehung liegt auch unsere Auferstehung begründet. Christus ist Grund unserer Auferstehung.

Er war auch der Erste, der verfolgt wurde. Er sagt auch: Ich weiß, wenn du in Bedrängnis kommst, was das bedeutet. Denn ich habe es auch durchlebt, weiß, was es heißt, Schmerzen zu durchstehen; was es bedeutet, wenn man verleumdet, verspottet wird, wenn man vielleicht „ans Messer geliefert wird“. Dies zu wissen, ist sehr tröstlich. 

„Ich bin der Letzte.“ Das soll heute heißen: Ich habe auch das letzte Wort. Er wird das letzte Wort haben, wenn es darum geht zu sagen: Nun steig herauf, Gemeinde des Herrn. Er wird das letzte Wort haben, das hineingerufen wird in das Totenreich, dass eine Verwandlung stattfinden kann und die, die auf ihn warten, zu einer Gemeinde zusammengeführt und entrückt werden. Christus hat sich auch manchmal als „der Letzte“ gefühlt, weil man ihn überhaupt nicht haben wollte. Vielleicht fühlen wir uns manchmal auch so, dass alle uns verlassen haben. Dann wollen wir an unseren Herrn und Meister denken. Jesus wandte sich auch dem Letzten zu. Als er dazukam, wie man nach mosaischem Gesetz die Frau steinigen wollte, da wandte er sich dieser Sünderin zu und sagte: „Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein.“ Jesus nahm sich auch des Letzten an. So war er Erster und Letzter und bis zum Schluss treu in dem Willen des Vaters. Alle Wege, die wir gehen, gehen wir für ihn und mit ihm. Alles, was wir besitzen, kommt von ihm, und wir stellen es in seinen Dienst. Was er uns sagt, hat Vorrang vor allen anderen Worten. „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“

Es folgten die Heilige Versiegelung von Cnud Jasper Güttl, das Heilige Abendmahl für die Gemeinde sowie das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen. Danach wurde Apostel Mutschler von der Leitung des Bezirkes Hannover-Nordost entlastet und Bezirksevangelist Andreas Filler zum Bezirksältesten ordiniert und mit der Leitung des Bezirkes Hannover-Nordost beauftragt. Als letzte Segenshandlung in diesem Gottesdienst empfingen die Geschwister Heinz und Eva Teschmit den Segen zu ihrer eisernen Hochzeit. 

Mit Gebet und Segen sowie dem gemeinsam gesungenen Lob- und Danklied „Sollt ich meinem Gott nicht singen ...“ wurde dieser sehr eindrucksvolle Gottesdienst beendet.

Autor: K-H.T.  Fotos: S.R.

Die Amtsbrüder vor dem Gottesdienst

Der Chor der Gemeinde Celle stimmt die Besucher ein

Blick in die Gemeinde

Der Bezirksapostel Klingler am Altar

Der Chor singt während des Gottesdienstes

einige Lieder zur Freude der Besucher

Entbindung des Apostel Mutschler von seiner Aufgabe als Bezirksvorsteher

und Ordination des Bezirksältesten Filler

Dank an den Apostel Mutschler

Die Geschwister Teschmit während der Segnung zur Eisernen Hochzeit

am Altar mit dem Bezirksapostel Klingler

Blick in die Gemeinde

Geladene Amtsbrüder zum Festgottesdienst

Familie Teschmit mit dem Bezirksapostel Klingler

online seit 04.01.2016
Kategorien: Regionale Höhepunkte, Startseite, Regionale Meldungen

Weiterempfehlen

 
in nacworld