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Apostel Burchard versetzt Hirten Roenelt in den Ruhestand

(06.04.2014) Celle. Am 6. April 2014 diente Apostel Burchard den Geschwistern der Gemeinde Celle mit dem Bibelwort 5. Mose 30, 11: „Denn das Gebot, dass ich dir heute gebiete, ist dir nicht zu hoch und nicht zu fern.“ Zu diesem Festgottesdienst waren auch die Geschwister der Gemeinden Ehlershausen und Wietze eingeladen.

Der Apostel sprach davon, dass Christus diesen Gedanken aufgegriffen hatte. Er gab uns das große Gebot: Du sollst Gott lieben über alles und den Nächsten wie dich selbst. Die Gebote, die der Sohn Gottes gab, speziell dieses eine, kam nicht aus Himmelshöhen zu uns in das Irdische. Es wurde auch nicht vorab bei Gott irgendjemandem diktiert und dann zu uns getragen, ähnlich wie es mit den 10 Geboten bei Mose war. Christus selbst war hier als der große Bote Gottes, hat es vorgelebt und auch immer wieder in seinen Reden und Predigten herausgestellt. Wir wissen, dass dies eine Gebot, Gott über alles und den Nächsten wie uns selbst zu lieben, alles umschließt.

Apostel Burchard sagte, dass es in unserer Kirche Regeln gibt und Dinge, die kulturell und traditionell bedingt sind und sich auch ändern können. Aber die Aussagen des Evangeliums sind ewig gültig. Daran gibt es nichts zu deuteln, gibt es nichts zu diskutieren. Wenn der Sohn Gottes gesagt hat „mein Reich ist nicht von dieser Welt“ – dann kann man das nicht hin und her wenden und sich fragen, was könnte er damit gemeint haben. Eine christliche Kirche muss darauf fußen; sie kann nicht Dinge weglassen und andere Dinge dazugeben. Daneben gibt es Regeln unserer Kirche, die das Miteinander festlegen. Da wird manches geregelt, was aber nicht den Stellenwert des Evangeliums hat. Das Fundament aber muss immer das Evangelium und die Liebe unseres Gottes sein.

In diesem Gottesdienst wurde der langjährige Hirte Günter Roenelt in den Ruhestand versetzt.

Apostel Burchard sagte dazu, dass sich in den letzten Jahren in unserer Kirche manches verändert hat: Menschenbild, Dienen und Führen, Visionen... In vielen Dingen war Hirte Roenelt seiner Zeit voraus. Er hat vielleicht auch Dinge getan, die für andere ungewöhnlich waren. Er hat mal den Kopf hingehalten und damit anderen den Rücken freigehalten. Das ehrt den Hirten und bewertet seine Person in ganz besonderer Weise. Er hat damit ein Zeichen der Liebe Jesu Christi gesetzt.

Der Apostel Burchard sagte weiter: Weil wir den Hirten so in seiner Art schätzen und liebgewonnen haben in all den Jahren und Jahrzehnten, könnte man eigentlich in so einem Augenblick nur danke sagen. Nein, wir sagen einfach, weil wir glauben, dass es auch in seinem Sinne ist, dass wir Gott die Ehre geben. Er hat Kraft gegeben, damit Hirte Roenelt alles so ausleben konnte, was er war und er hat die Gemeinde und uns durch ihn gesegnet. Darum danken wir Gott. 

Autor: SF  Fotos: SR

Apostel Achim Burchard

Chor der Gemeinde Celle

Chor der Gemeinde Celle mit Blick in die Gemeinde

Chor der Gemeinde Celle

Hirte Günter Roenelt dient der Gemeinde ein letztes Mal

Amtsbrüder am Altar rechts

Amtsbrüder am Altar links

geladene Amtsbrüder

Apostel Burchard versetzt den Hirten Roenelt nach über 40jähriger Amtszeit in den Ruhestand

online seit 23.04.2014
Kategorien: Gemeindeleben

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