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Ökumenischer Gottesdienst am Reformationstag

(31.10.2011) Burg. Am Reformationstag wurde in der evangelisch-reformierten Gemeinde St. Petri in Burg (Sachsen-Anhalt) ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. An diesem Gottesdienst beteiligten sich Vertreter der Evangelischen, der Katholischen und der Neuapostolischen Kirche sowie der Adventgemeinde.

Am 31. Oktober 2011 fand in Burg in der evangelisch reformierten Kirche St. Petri ein ökumenischer Gottesdienst statt unter dem Motto „Oh, when the Saints go marching in“. Übersetzt bedeutet das: „Wenn die Heiligen einziehen“. An dem Gottesdienst nahmen Mitglieder der Katholischen, der Evangelisch-Lutherischen, der Evangelisch-Reformierten Kirche, der Adventgemeinde und der Neuapostolischen Kirche teil.

Ein Chor aus Gläubigen aller fünf Konfessionen sang zu Beginn das Lied „Herr Jesu Christ, dich zu uns wend“. Anschließend wurde von der gesamten Gemeinde das Spiritual „Oh, when the Saints go marching in“ gesungen, aus dem das Motto des Gottesdienstes entnommen war. Dieses Thema zog sich dann durch den ganzen Gottesdienst. Umrahmt von gemeinsamer Musik und Bibellesungen aus Psalm 126 und Matthäus 5, 2-12 griffen die Vertreter der einzelnen Kirchen das Motto zunächst in kurzen Statements auf. Darin schilderten sie, was sie bzw. ihre Kirche unter dem Thema „Gemeinschaft der Heiligen“ verstehen.

In einer unterhaltsamen, aber auch nachdenklich stimmenden Theaterpredigt wurde dann die Antwort auf die Frage gesucht, wer denn eigentlich die in dem Spiritual besungenen „Heiligen“ seien, die in das Reich Gottes einziehen. Dabei wurde ein großer Schwerpunkt darauf gelegt, dass die Unterschiedlichkeit der Konfessionen eine Bereicherung darstellen kann. Schließlich hatten die Jünger Jesu damals auch manchmal verschiedene Meinungen und Ansichten. Sie verband jedoch ein gemeinsamer Glaube an Jesus Christus, der auch die Christen, die sich zu diesem ökumenischen Gottesdienst versammelten, miteinander verbindet. So betete die Gemeinde zum Ende des Gottesdienstes dann auch gemeinsam das „Unser Vater“, nachdem die Vertreter der Kirchen unter anderem Gebete für den Frieden in der Welt, für die gemeinsame Annahme bei der Wiederkunft Christi und für eine Stärkung des Zusammenhaltes in der Ökumene gesprochen hatten. Danach wurde ein gemeinsamer Segen gesprochen gemäß Philipper 4, 4-7.

Damit endete das Zusammensein aber noch nicht, da die Gemeinde anschließend in das evangelische Gemeindehaus eingeladen wurde, um bei Kaffee und Kuchen Gespräche zu suchen und Gemeinschaft pflegen zu können. Bereits seit vier Jahren findet in Burg jedes Jahr ein ökumenischer Gottesdienst statt, an dem auch Vertreter der neuapostolischen Gemeinde Burg teilnehmen. In diesen Zusammentreffen werden besonders die Gemeinsamkeiten hervorgehoben, wobei aber auch Raum für die Unterschiedlichkeit der einzelnen Konfessionen bleibt.

Erstmals wurde der Neuapostolischen Kirche die Kollekte übergeben, so dass ein Betrag von 266,35 EUR an „NAK-karitativ“ für die Hungerhilfe Ostafrika gespendet werden konnte.

T.M./C.L.

online seit 15.11.2011
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