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Jugendgottesdienst in Blankenburg

(22.02.2015) Blankenburg. Die Gemeindemitglieder aus Blankenburg konnten am Sonntag, den 22.02.2015 ausschlafen. Für sie fand erst am Nachmittag der sonntägliche Gottesdienst statt, da sich am Morgen die Jugendlichen des Bezirkes Halberstadt in der Blankenburger Kirche versammelten.

Zum Auftakt gab es eine Jugendchorprobe, in der die Lieder für den anschließenden Gottesdienst geübt oder wiederholt wurden. Anschließend hatte man noch Zeit, diesen und jenen zu begrüßen und einen kurzen Plausch zu halten.

Dieser Jugenddienst war auch der erste, an dem die Jugendlichen der Gemeinde Eisleben teilnahmen, die erst seit kurzem zum Bezirk Halberstadt gehören.

Zu Beginn des Gottesdienstes sang die ganze Gemeinde das Lied "Kommt, stimmet alle jubelnd ein, Gott hat uns lieb". Der Dienstleiter, Hirte Gerald Werner, legte dem Gottesdienst das Wort aus Jesaja 55, 6 zugrunde:

"Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist."

Was heißt es eigentlich: Gott zu suchen? Ist er nicht gerade hier im Gottesdienst mitten unter uns? Denn schließlich hat Jesus selbst einmal gesagt: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, will ich mitten unter ihnen sein." Aber suchen wir Gott auch im täglichen Leben? Oder fragen wir erst nach ihm, wenn es uns schlecht geht? Wollen wir doch jeden Tag nach Gott suchen und uns im Gebet mit ihm verbinden, denn Gott gibt Orientierung, Halt, Trost, und er hat etwas, was wir uns am meisten wünschen – ewige Gemeinschaft mit ihm. Doch wir müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass man Gott nur mit dem Glauben finden kann. Wer nicht glaubt, kann auch nicht selig werden.

In diesem Zusammenhang sprach Hirte Werner auch Thomas an. Thomas war einer von Jesu Jüngern. Er war einer von denen, die bei dem ersten Mal, wo Jesus sich den Jüngern offenbart hat, nicht dabei war. Die anderen Jünger erzählten ihm von der Begegnung, aber Thomas sagte, er könne es erst glauben, wenn er seine Hände in die Nägelmale (die Spuren der Nägel aus der Kreuzigung) seines Meisters legen dürfe. Als Jesus den Jüngern dann ein zweites Mal erschien, war Thomas mit dabei, und Jesus sprach zu ihm: "Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!" In diesem Zusammenhang prägte Jesus auch das Wort: "Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!" Oftmals bitten wir Gott jahrelang um etwas, und wir bekommen es nicht, oder, wenn er dann eingreift, ist es nicht so, wie wir gehofft haben. Doch in der Rückschau merken wir, dass Gott alles gut gelenkt hat, wie es nicht besser hätte laufen können. Wollen wir doch immer auf Gott bauen und ihm vertrauen, er wird es wohl machen.

Anschließend wurde Hirte Lutz an den Altar gebeten, um auch noch einige Worte an die Jugendlichen zu richten. Nach der Feier des Heiligen Abendmahles und einigen Schlussworten des Hirten Werner und einem irischen Segenswunsch des Chores "Herr, sei vor uns und leite uns" ging jeder wieder seiner Wege – hoffentlich immer in dem Bewusstsein, Gott, der Herr ist immer mit uns und wir wollen ihn immer wieder suchen und erkennen.

F.C.

online seit 07.03.2015
Kategorien: Jugend

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