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Bezirksapostel Wilfried Klingler zu Besuch

(11.04.2013) Bad Nenndorf. Am Donnerstag, den 11. April 2013 besuchte Bezirksapostel Wilfried Klingler die Gemeinde Bad Nenndorf.

Als Grundlage seiner Predigt diente das Bibelwort 1. Thessalonicher 5, 23:

"Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus."

Als weiterführenden Impuls des Chorliedes "Wohin soll ich mich wenden" erläuterte der Bezirksapostel, dass die "Aufbaustunden" des Gottesdienstes von großem Wert für die Seele sein sollen. Kommen wir in das Haus des Herrn, so spüren wir: Wir werden mit den ausgebreiteten Armen der Liebe und der Barmherzigkeit unseres Vaters empfangen – wir sind willkommen.

Das Bibelwort ist sozusagen ein Schlusspunkt, welchen der Apostel Paulus in seinem Brief setzt. Jeder, der einen Brief, oder auch eine E-Mail schreibt, wird vermutlich am Schluss einen guten Wunsch oder etwas Mut machendes formulieren. So tat es Apostel Paulus auch. Er sah den Zustand der Gemeinde Thessaloniki und auch der Stadt selbst. Da gab es Schwierigkeiten. Darüber könnte man endlos reden, und es ist auch eine Erscheinung in unserer Zeit, dass zumeist das Negative in den Vordergrund gestellt wird. All das, was nicht gut läuft, das ist oben auf. Dinge, die ein anderer falsch macht, werden eher gesehen, als das, was an Gutem getan wird. So ist es in der Gesellschaft, aber eben auch in der Kirche. Wir sollten an dieser Stelle den "christlichen Filter" einbauen.

An verschiedenen Beispielen und Geschichten erläuterte der Bezirksapostel, was "durch und durch" bedeuten kann. Wir haben die Chance aus der Vergangenheit und alten Begebenheiten zu lernen. Solange wir auf den Herrn vertrauen, "durch und durch" auf ihn schauen, wird er uns nicht untergehen lassen. Welch große Hoffnung bis zu dem Augenblick, an dem der Herr wiederkommt. Unser Herr verlangt nicht etwas von uns, wie er es von Abraham verlangt hat. Aber: Es gibt auch manche Dinge, bei denen wir entsagen müssen, bei denen wir verzichten müssen, wo wir vom Herrn geprüft werden. Was sagen wir dann? Ist es ein: "Ja, Herr, wir gehen den Weg mit!"?

Durch und durch – unser Leben in seine Hand legen. Das bewahrt uns – das ist die Heiligung.

Als Schlussgedanken sagte Bezirksapostel Klingler: "Denken wir an einen Schmied. Eisen wird geschmiedet, wenn es vom Feuer durchdrungen ist. Mögen wir alle vom Feuer der göttlichen Liebe, vom göttlichen Frieden und von göttlicher Barmherzigkeit durchdrungen sein."

Mi.Ko. / Fotos: Ha.Li.

der geschmückte Altar

Bezirksapostel Klingler

online seit 10.08.2013
Kategorien: Gemeindeleben

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