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„Unser Gott ist ein Gott der Liebe!“

(20.12.2015) Aue. Für die Gemeinden Aue, Schwarzenberg, Sosa und Zwönitz gab es am 4. Advent einen besonderen Höhepunkt: den Festgottesdienst mit Apostel Rolf Wosnitzka, der erstmals seit Neuordnung der Apostelbereiche das Gemeindezentrum der neuapostolischen Kirche in Aue besuchte.

Der Apostel stellte sein Dienen unter das Bibelwort Johannes 1, 18:

„Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.“

Zu Beginn ging der Apostel auf das Lied der Sänger „Macht hoch die Tür“ ein. Er bedankte sich für die offenen Türen, die ihm bei seinem ersten Besuch im neuen Arbeitsbereich begegnet sind. Gleichzeitig stellte er das Bild auf die geistige Ebene: Wenn auch unsere Herzenstüren offen sind, so kann die Freude durch Jesus Christus bei uns einziehen.

Danach leitete Apostel Wosnitzka auf das Bibelwort über mit der Frage: „Wie kann man Gott erleben, wenn man ihn nicht sehen kann?“ - „Durch den Glauben ist es uns möglich, Gottes Segen dennoch zu erfahren. Gott ist ein Gott der Liebe. Gott ist ein Gott der Gnade. Gott ist ein Gott der Vollkommenheit. Und Gott ist gerecht!“ beantwortete der Apostel selbst die Frage. Durch die Geburt des Gottessohnes zu Weihnachten bekam Gott ein Gesicht. Die Menschen konnten ihn sehen und erleben, doch viele glaubten nicht. Wir können heute noch aus den Taten Jesu Christi lernen und seine Werte in unser Leben einbauen.

Die Gerechtigkeit Gottes sieht auch die Mühe eines Menschen an, unabhängig von Leistung oder Erfolg. Gott erwartet, dass wir uns auf ihn vollkommen einlassen, anlehnend an das Gleichnis vom reichen Jüngling (Lukas 18, 18-27).

Gottes unendliche Gnade soll uns auch anhalten, selbst anderer Schuld zu vergeben. Auch wenn dies manchmal nur in kleinen Schritten vorangeht, weil der Schuldhaufen uns so groß erscheint. „Nehmt eure kleine Schaufel und fangt an zu arbeiten!“ forderte der Apostel die Gemeinde auf.

Sakramente und Ordination

In diesem besonderen Gottesdienst konnten alle drei Sakramente erlebt werden: Zuerst erhielt der kleine Theodor Stanislaw das Sakrament der Heiligen Wassertaufe. Anschließend konnte der Apostel das Sakrament der Heiligen Versiegelung an drei kleine Gotteskinder spenden, bevor alle Glaubensgeschwister das Sakrament des Heiligen Abendmahls feierten.

Aber damit war der Gottesdienst noch nicht zu Ende. Eine weitere Handlung bewegte die ganze Gemeinde: Hirte Hans Knorr wurde krankheitsbedingt etwas vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Zu Weihnachten 1972 war er als Unterdiakon für die Gemeinde Bernsbach ordiniert worden. Seit nunmehr 20 Jahren leitete er als Vorsteher die Gemeinde Aue, vor 15 Jahren erhielt er hierzu das Hirtenamt. Nun konnte er seinen Dank für 43 Jahre Amtstätigkeit auf den Altar legen. In seine Fußstapfen tritt Evangelist Frank Lindner, der dafür das Hirtenamt empfing und als Gemeindevorsteher für Aue beauftragt wurde. Apostel Wosnitzka ordinierte den bisherigen Priester Michael Löffler als Evangelist und stellte ihn dem neuen Vorsteher zur Seite.

Gemeinschaft

Nach dem Gottesdienst wartete ein bunter Adventsbrunch auf die ganze Gemeinde. So konnte bei den verschiedensten weihnachtlichen Köstlichkeiten der Gottesdienst gemütlich nachklingen und Gemeinschaft gepflegt werden. Auch der Apostel blieb auf eine Tasse Kaffee, um seine neuen Glaubensgeschwister besser kennenlernen zu können.                          

joro  Bilder: M.T., T.N.

online seit 31.12.2015
Kategorien: Regionale Höhepunkte

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