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Drei Gemeinden fusionieren

(30.11.2014) Alfeld. Am ersten Advent, zu Beginn des neuen Kirchenjahres, fusionierten die drei Gemeinden Alfeld, Duingen und Freden zu der neuen Gemeinde Alfeld.

Bereits am Freitag vor dem ersten Advent trafen sich einige Geschwister aus den drei Gemeinden, um für den Sonntag Vorbereitungen zu treffen. Im Anschluss an den Gottesdienst sollte die erste gemeinsame Weihnachtsfeier stattfinden. Dazu musste viel vorbereitet werden, unter anderem die Weihnachtsdekoration, ein Probeaufbau der rund 100 Sitzgelegenheiten und Tische und vieles mehr. Denn am Sonntag nach dem Gottesdienst sollte in möglichst kurzer Zeit alles umgestellt werden.

Am darauffolgenden Samstag trafen sich die Kinder aus den drei Gemeinden, um den Tannenbaum im Kirchenschiff zu schmücken. Im Anschluss wurde gemeinsam Pizza gegessen, was den Kindern sehr viel Freude bereitete.

Dann war er da, der große Tag, an dem drei Gemeinden zu einer großen Gemeinde wurden. Bereits an der Eingangstür wurden die Geschwister am Sonntagmorgen mit einem kleinen Faltkärtchen begrüßt, auf dem die Aufschrift zu lesen war: "Was hat das Pfingstfest mit dem ersten Advent gemeinsam?" Wurde das Kärtchen aufgeklappt stand dort auf der linken Seite die Antwort: "Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele" (aus Apostelgeschichte 4, 2). Auf der rechten Seite stand: "Ein herzliches Willkommen an Alle in unserer neuen Gemeinde." Dieses Motto sollte sich durch den ganzen Tag, ja soll sich durch die kommende Zeit ziehen. So ist es der Wunsch des Vorstehers der Gemeinde Alfeld, Bezirksevangelist Bernd Malner.

Den Auftaktgottesdienst an diesem ersten Advent hielt der Bezirksvorsteher, Bezirksältester Klaus Meyer, mit dem Bibelwort Maleachi 3, aus 1:

"Siehe, ich will einen Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht."

Der Bezirksälteste sagte unter anderem: "In diesem Bibelwort wird die Wiederkunft Jesu angekündigt. Bei seiner Wiederkunft wird Jesus Christus zu denen kommen, die ihn suchen. Lassen wir dazu den Heiligen Geist in uns wirken. Er zeigt uns den Weg. Diejenigen, die  Jesus von ganzem Herzen lieben, folgen ihm nach. Wir zeigen unsere Liebe zu ihm, wenn wir Gutes an unserem Nächsten tun. Bemühen wir uns, demütig zu bleiben, dann werden wir die Gnade des Herrn empfangen."

Der Bezirksvorsteher sprach die neue Gemeinde an und wünschte ihr die wachsende Liebe zueinander und dass sich ein jeder angenommen und aufgenommen fühlt. Er stellte die Brüder der Gemeinde vor, die als Amtsträger in der neuen Gemeinde tätig sein werden.

Nach dem Gottesdienst begab sich ein Großteil der Geschwister nach unten in die Garderobe zu einem kleinen Sektempfang. Die Geschwister, die für die Vorbereitungen der Weihnachtsfeier am Freitag geprobt hatten, bauten in Windeseile die Tische und Stühle sowie die Dekoration und das reichhaltige Buffet auf.

Als alle Geschwister dann ihren Platz im Kirchenschiff gefunden hatten, begann die Weihnachtsfeier mit einem kleinen Krippenspiel der Sonntagsschüler. Sie führten das Singspiel "Wisst ihr noch, wie es geschah?" auf. Dazu hatten sie verschiedene Dinge gebastelt und gemalt. Die kleinen Glaubensgeschwister bereiteten den Geschwistern damit sehr viel Freude, was mit  großem Applaus belohnt wurde.

Anschließend wurde das Buffet eröffnet. Für jeden waren ausreichend Leckereien dabei. Verschiedene Salate, Fisch, Fleisch, Käseplatten und sogar eine Sauerkrautpfanne standen bereit. Natürlich durfte der Nachtisch auch nicht fehlen.

Nachdem sich die Geschwister gestärkt hatten, wurden Zettel verteilt. Jeder Tisch bekam eine Aufgabe, die zu einem gemeinsamen Rollenspiel gehörte. Ein Krippenspiel mit Maria, Josef, Jesus (als Babypuppe), Engeln der Verkündigung, Hirten, Tieren im Stall, Herodes, den Weisen aus dem Morgenland, dem Wirt und einem Engelchor. Für jeden dieser Darsteller musste sich ein Text ausgedacht werden. Es war eine Gemeinschaftsaktion, in der sich Geschwister aus den drei Gemeinden in den einzelnen Gruppen wiederfanden. Die Vorbereitung auf die einzelnen Rollen bereitete sehr viel Freude. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit ging es an den Vortrag. Die Darsteller hatten sich sehr viel Mühe gegeben, in dieser kurzen Zeit einen Text zu erarbeiten. Ein Engelchor hatte ein Lied eingeübt und verschiedene Requisiten waren auch angezogen bzw. aufgesetzt worden. So wurde das etwas andere Krippenspiel aufgeführt. Die Freude über dieses gelungene Rollenspiel war bei den Zuschauern und Darstellern gleichermaßen groß. Mit viel Applaus wurden die Darsteller verabschiedet.

Nach dieser gelungenen Aktion wurde die Kaffeetafel eröffnet. Auch hier hatten viele fleißige Hände leckere Kuchen und Kekse bereitet. Auch eine Weihnachtsfrau traf ein. Sie hatte für die Kinder kleine Geschenke dabei. Ein Bruder hatte seine Gitarre mitgebracht und spielte verschiedene Weihnachtslieder, die kräftig von den Geschwistern mit Gesang begleitet wurden. So klang dieser schöne Adventssonntag aus.

Es war ein besonderer Tag für die Gemeinde Alfeld. Geschwister aus drei Gemeinden waren zu einer Gemeinde geworden. Der Gottesdienst und die Weihnachtsfeier mit all den Darbietungen, dem Zusammensein, dem Gedankenaustausch und der Freude, die alle miteinander hatten, ließ manchen traurigen Gedanken an die "alte" Gemeinde verklingen. Wehmut wird hier oder dort sicherlich noch aufkommen, aber an diesem Tag überwog die Freude. 

Text: D. R / Fotos: F.M., K.W. K.J. E.W.

online seit 20.12.2014
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