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Gemeinden in Hannover bis 2020

Am Sonntag, 9. Januar 2011 wurde in den hannoverschen Gemeinden der folgende Brief des Bezirksapostels verlesen:

Liebe Geschwister,

die Zukunft unserer Kirche liegt mir sehr am Herzen. Daher ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass auch die nachwachsenden Generationen ihr geistliches Zuhause in starken Gemeinden haben. Gemeinsam mit dem Apostel und dem Bischof habe ich die Entwicklung unserer Gemeinden in den letzten zehn Jahren intensiv beobachtet. Dabei sind wir zu der Feststellung gekommen: Wir müssen handeln, solange wir noch genügend Kräfte und Mittel dafür haben!

Eine Arbeitsgruppe aus dem Kreis der Bezirksämter und Gemeindevorsteher hat in unserem Auftrag Zahlen und Zusammenhänge untersucht und Lösungen aufgezeigt. Das Ergebnis ist eindeutig:

  • Die Zahl der Gottesdienstbesucher nimmt immer mehr ab.
  • Es stehen von Jahr zu Jahr weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung.
  • Die finanziellen Mittel werden geringer.
  • Zahlreiche Kirchengebäude sind unwirtschaftlich und genügen nicht mehr den aktuellen Anforderungen.

Viel lieber wünsche ich mir wachsende Gemeinden als Ergebnis der Ausstrahlung gelebten Glaubens. Solange sich dies jedoch nicht abzeichnet, sehe ich nur einen Weg:

  • Zusammenrücken in starken Gemeinden, in denen wir das Miteinander segensreich für a l l e gestalten können.
  • Kirchengebäude mit angemessenen Räumlichkeiten und geringem Aufwand für Unterhalt und Erhaltung.

Diesen Weg möchte ich mit euch gehen!

Als Ziel sehe ich in der Stadt Hannover zwei bis drei Kirchenzentren, ergänzt durch soziale Einrichtungen für Kinder und Senioren, die das bisherige Gemeindekonzept erweitern. Der Veränderungsprozess ist auf die nächsten zehn Jahre angelegt und lässt genügend Raum, uns auf die neue Situation einzustellen.

Es ist mir wichtig, alle Geschwister zu einem frühen Zeitpunkt zu informieren und in den Gestaltungsprozess einzubeziehen.

Die Bezirksämter werden euch nach dem Gottesdienst am 9. Januar 2011 erste Informationen geben, die weiteren Schritte erläutern sowie Möglichkeiten zur Mitwirkung aufzeigen. Bitte stellt ihnen alle euch bewegenden Fragen; sie werden gemeinsam mit euch nach Lösungen suchen.

Um eure Wünsche in die Planung einfließen zu lassen und das Miteinander in den neuen Gemeindezentren zu gestalten, brauchen wir eure engagierte Mitarbeit. Dies wird in verschiedenen Arbeitsgruppen möglich sein. Ich lade euch herzlich dazu ein!

Zu dem geplanten Vorhaben möge unser himmlischer Vater allen Beteiligten gute Gedanken, Kraft und Geduld verleihen und seinen Segen geben.

Mit herzlichen Grüßen

euer
gez. Wilfried Klingler

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