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(M)Ein Freund fürs Leben

(16.05.2010) Plauen. Was ist wahre Freundschaft? Was macht echte Freunde aus und woran erkennt man sie? Wie wichtig sind wahre Freunde für uns? Was hat Jesus Christus mit einem Navigationsgerät und mit einem Handy zu tun? All das war Inhalt eines erlebnisorientierten Gottesdienstes für Kinder und Lehrkräfte des Kirchenbezirkes Plauen, den Bischof Ralph Wittich durchführte. Mit zugegen waren auch die "Elbschäfchen", ein Kinderchor aus dem Kirchenbezirk Hamburg, der vom 13. bis 16. Mai im Vogtland weilte.

Plauen. Was ist wahre Freundschaft? Was macht echte Freunde aus und woran erkennt man sie? Wie wichtig sind wahre Freunde für uns? Was hat Jesus Christus mit einem Navigationsgerät und mit einem Handy zu tun? All das war Inhalt eines erlebnisorientierten Gottesdienstes für Kinder und Lehrkräfte des Kirchenbezirkes Plauen, den Bischof Ralph Wittich durchführte. Mit zugegen waren auch die "Elbschäfchen", ein Kinderchor aus dem Kirchenbezirk Hamburg, der vom 13. bis 16. Mai im Vogtland weilte.

Freundschaft - ein kostbarer Schatz

Eine Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. In einer Freundschaft schätzen und mögen sich die befreundeten Menschen um ihrer selbst willen.
Eine solche Freundschaft besteht seit mehr als 2 Jahren zwischen den Hamburger "Elbschäfchen" und dem Plauener Kinderchor und -orchester. Vom 1. bis 4. Mai 2008 hatten die Vogtländer den Norden Deutschlands bereits erkundet. Nun war es an der Zeit, dass die Hamburger das Land der Vögte näher kennen lernen wollten.

Einer der Höhepunkte an diesem Wochenende sollte der Gottesdienst am Sonntagmorgen sein. "Kinderkirche" stand auf den Programm. Bereits tags zuvor wurden die Vorbereitung hierfür getroffen: Unter Anleitung sachkundiger Geschwister schmückten die Kinder gemeinsam den Altar. Sonntagfrüh trafen sich dann ein paar der Kinder mit den Dienst habenden Diakonen, um die Kirche aufzuschließen, den Kirchensaal zu lüften und sich für die Begrüßung der Geschwister an den Türen zu platzieren. Andere hingegen übernahmen den Altardienst wie z. B. das Aufschlagen der Bibel, Liednummern anstecken u. v. m. Chorgesang und Musik fehlten natürlich auch nicht. Denn wenn zwei gut vorbereitete Kinder-Musizier-Ensembles vor Ort sind, spielt die Musik eine besonders tragende Rolle. Auch das Orgelspiel während des Gottesdienstes lag in Kinderhand.

Kurz vor Beginn des Gottesdienstes traten ein Junge und ein Mädchen vor die Gemeinde. Sie brachten den Anwesenden in Form einer Bibel-Lesung nahe, wie Jesus seinen Jüngern das Beten lehrte (Lukas 11,1-13 ["Neues Leben"-Bibelübersetzung]).

Unter den Klängen des Gesangbuchliedes Nr. 234, "Gott ist die Liebe", trat Bischof Wittich an den Altar. Dem Gottesdienst legte er das Wort Lukas 11,9 zugrunde:

"Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan."

Im Gottesdienst wurden Evangelist Dirk Mörchel, Beauftragter für Kinder im Kirchenbezirk Plauen, und Evangelist Karsten Treiber, Vorsteher der Gemeinde Plauen, zum Mitdienen gerufen.

Im Anschluss an den Kindergottesdienst hieß es Abschiednehmen, da die Hamburger Kids sich mit ihren Betreuern auf die Heimreise begeben wollten. Doch zuvor wurden noch Geschenke verteilt. Denn Geschenke erhalten ja bekanntlich die Freundschaft. Und als Ausdruck des Wunsches, dass die bestehende Freundschaft zwischen den beiden Musikensembles weiterhin wachsen und gedeihen möge, hatte ein Glaubensbruder, der als Ökogärtner und Dachbegrünungsspezialist beruflich tätig ist, zwei Vugelbeerbaame (zu deutsch: Vogelbeerbäume) aus seinem Gärtnerei-Bestand bereit gestellt. Ein Exemplar wurde sogleich gemeinsam auf dem Plauener Kirchengrundstück eingepflanzt, während das andere Bäumchen mit auf die weite Reise nach Hamburg ging, wo es mit Sicherheit ebenso gut platziert zu einem stattlichen Freundschaftsbaum heranwachsen kann.

Text: S.C./Fotos: K.Mr.

Kinder-GD in Plauen

Überblick

Gottesdienstbericht

 

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Kategorien: Regionale Höhepunkte

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