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Ein genialer Mensch – ein Musikgenie

(16.02.2014) Reichenbach. Das Streichquartett der NAK Sachsen/Thüringen gab ein lang ersehntes Konzert unter dem Titel "Mozart – Mensch oder Genie". Im Reichenbacher Gemeindezentrum erlebten die Konzertbesucher einen Querschnitt aus dem musikalischen Schaffen W. A. Mozarts und erhielten tiefe Einblicke in dessen chaotisch-tragisches Leben.

 

 

Schon die Veröffentlichungen zur Ankündigung des Konzertes mit dem Titel Mozart – Mensch oder Genie“ machte neugierig und ließ ein Hörerlebnis erster Güte mit fröhlich, leichten Melodien erwarten.

Nach den einleitenden Worten des Vorstehers der Gemeinde, Hirte Ralph Lemke, begannen die Musiker in der Quartettbesetzung

1. Violine    Stephan Freund   Gemeinde Reichenbach/Vogtl.
2. ViolineJürgen GerischGemeinde Jößnitz
ViolaRené PinnowGemeinde Lengenfeld/Vogtl.
ViolincelloClaudia LudwigGemeinde Glauchau

ihr Konzert mit dem 3. Satz aus dem Divertimento Nr. 2 in B-Dur, KV 137 – „Allegro assai“. Die vertrauten leicht verständlichen Klänge nahmen die über 100 Konzertbesucher sofort in den Bann. Weiterhin erklangen:

  • das Menuett aus dem D-Dur Divertimento – Moderato
  • die Fuge in g – Moderato
  • das Rondo G-Dur – Vivace
  • aus dem Divertimento Nr. 3 F-Dur KV 138  Allegro – Andante – Presto
  • und abschließend vier Sätze aus „Eine kleine Nachtmusik“ KV 525

Dass es Mozart in seinem Leben bei weitem nicht so gut ging, wie seine Melodien und Töne es vermuten lassen, vermittelte Moderator Stephan Freund den Zuhörern durch einen kleinen, aber markanten Abriss seines Lebenslaufes. Es zeigten sich bereits in der Kindheit seine genialen Fähigkeiten. Konzertinterpreten sagen von W. A. Mozart: Andere mögen manchmal mit ihren Werken den Himmel erreichen, Mozart aber kommt von dort…“ Auch der Tod mehrerer Geschwister stehen für das seelisch belastete, traurige und tragische Leben des jungen Musikers. Der Vater organisierte europaweit beschwerliche Konzertreisen. Mozart konnte nicht wie andere Kinder herumtollen und sich kindgemäß entwickeln. Nein, für ihn hieß es früh aufstehen, bei Wind und Wetter in kalten und unbequemen Kutschen hin und her reisen, in Ställen schlafen usw.

Die Zuhörer erfuhren Wissenswertes über die Wirkungsstätten Mozarts, über seine Zeitgenossen, seine finanziellen Verhältnisse, sein späteres Verhältnis zum Vater, den Tod der Mutter u.v.a.m. Nur ein Gönner sicherte dem Musikgenie Mozart das Überleben. Auch andere Höhen und Tiefen im Leben, von Verschwendung und Bettelbriefen bis hin zur totalen Verarmung und seinem sozialen Abstieg, unzähligen Wohnungswechseln (11 Umzüge innerhalb von 10 Jahren) sind Beleg dafür, dass Mozart sein Leben nie richtig in den Griff bekam. Dennoch gelang es ihm, der Nachwelt Musik zu hinterlassen, die immer wieder Bewunderung, Freude und Nachdenklichkeit auslöst. 

Die vier Musiker brachten in vortrefflicher Weise, in gemeinschaftlicher Perfektion und mit mozartlicher Leichtigkeit ihre Instrumente zum Klingen. Es war ein sehr mitreißendes Konzert, welches die Zuhörer durch ihren Applaus gebührend würdigten. Danke für die schöne Begegnung.

Text; C.L./U.S; Fotos: U.S.

 

Schon die Anreise versprach ein außergewöhnliches Erlebnis.

Der Gemeindevorsteher, Hirte Ralph Lemke, begrüßte die Konzertbesucher.

Das NAK-Streichquartett

Stephan Freund moderierte das Konzert.

Die erste und zweite Violine

Die Viola und das Violincello

Nach dem Konzert und der Zugabe …

… gab es lang anhaltenden Applaus.

Ein kleines Dankeschön wurde überreicht, …

… auch an die Cellistin Claudia Ludwig.

Das Streichquartett musiziert seit 10 Jahren in dieser Besetzung.

online seit 17.02.2014
Kategorien: Musikalische Aktivitäten

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