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80 Jahre Gemeinde Könnern

(24.08.2008) Könnern. Die Gemeinde Könnern feierte ihr 80-jähriges Bestehen. Im Jahre 1928 war im Hotel "Goldener Ring" der erste Gottesdienst der Neuapostolischen Kirche in Könnern gehalten worden.

Am 24. August 2008 feierte die Gemeinde Könnern ihr 80-jähriges Bestehen. Im Jahre 1928 war im Hotel "Goldener Ring" der erste Gottesdienst der Neuapostolischen Kirche in Könnern gehalten worden.

Der Jubiläumstag begann mit einem Festgottesdienst, den Bezirksältester GünterMeistring in Begleitung des Bezirksevangelisten Marco Fründ hielt.Viele Glaubensgeschwister, die einmal in Könnern gewohnt haben, Amtsträger im Ruhestand und Gäste waren der Einladung in die Gemeinde gefolgt. Einige Geschwister hatten wegen Arbeit und Krankheit leider kurzfristig absagen müssen.Den Gottesdienst erlebten 74 Besucher, darunter 6 Gäste.

Als besonderes Grußwort las der Bezirksälteste das Wort Hesekiel 11, 19.20 vor:

"Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnung halten und danach tun. Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein."

Große Freude lösten die Grüße und Glückwünsche von Schwester Anneliese Stephenson, geb. Dümke, aus Australien und ihrem in London lebenden Bruder Hans Dümke aus. Beide sind Kinder des ehemaligen Vorstehers Waldemar Dümke und in Könnern geboren. Eine schöne Verbindung, die nie abgerissen ist.

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes dienten noch der Vorsteher, der Bezirksevangelist und Priester Mikosch mit. Die Sänger, Kinder und Flötenspieler gestalteten mit ihren Beiträgen den Gottesdienst musikalisch mit.

Die Gemeinde trifft sich zum Gruppenfoto

Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Anwesenden zum Gruppenfotovor der Kirchentür, um die schöne Erinnerung an diesen Tag auch optisch festzuhalten. Der Vorsteher präsentierte eine Kurzchronik:"80 Jahre Neuapostolische Kirche in Könnern".

Zur Einstimmung auf das Mittagessen brachte der Chor noch den lustigen Kanon "Hasenbraten ist ein feines Essen" zu Gehör.Es folgte das Mittagsmahl, welches gut, vielfältig und sehr reichlich war. (Hier machten sich die kurzfristigen Absagen deutlich bemerkbar.)

Während des MusikprogrammsDem Musikprogramm ab 14.00 Uhr wohnte auch der evangelische Pfarrer von Könnern, Herr Pfarrer Hilger, bei. Zwischen den einzelnen Programmblöcken hatten unsere Vorsteher im Ruhestand, Hirte Scherzer und Evangelist Tschursch, Gelegenheit von dem zu erzählen, was sie selbst in Könnern erlebt hatten.Dann richtete Pfarrer Hilger noch einige Worte an die versammelte Gemeinde.Er bedankte sich für die Einladung, gratulierte zum 80-jährigen Jubiläumund überreichte als Geschenk ein Plakat mit einem schönen Sinnspruch. Weiterhin wünschte er der Gemeinde alles Gute, Kraft, Freude und die Gnade Gottes.

Bezirksältester Meistring richtet Dankesworte an die GeschwisterBezirksältester Meistring bedankte sich bei allen Teilnehmern und verwies mit Blick auf Pfarrer Hilgers Worte auf die Verse 1 und 2 aus Sirach 25: "Drei Dinge gefallen mir, die Gott und den Menschen wohlgefallen: wenn Brüder eins sind und Nachbarn sich lieb haben und wenn Mann und Frau gut miteinander umgehen." - "Es ist schön, wenn Brüder Frieden haben und einträchtig beieinander wohnen", so der Bezirksälteste abschließend. Mit einem Dankgebet wurde das Musikprogramm beendet.

Es gab viel GesprächsstoffBei Kaffee und Kuchen war noch Gelegenheit für so manches schöne Gespräch, bis es dann an die Heimreise ging.Ein schöner Tag , den wir in der Gemeinschaft erleben durften.

In der Vorbereitung des Gemeindejubiläums waren über 50 Einladungen verschickt oder persönlich übergeben worden.Adressiert waren diese Einladungen an ehemalige Geschwister aus Könnern, dieweggezogen waren und Geschwister, die die Gottesdienste nicht mehr besuchen.Viele materielle und finanzielle Opfer der Glaubensgeschwister machten diesen Jubiläumstag zu einem Höhepunkt im Gemeindeleben.Jeder brachte sich persönlich mit ein und half mit. So konnte das Vorhaben gelingen.Dank für alles gebührt aber unserem Gott und himmlischen Vater, der uns immer hilfreich mit seiner Gnade und seinem Segen zur Seite stand.

M.G.

 

online seit 22.09.2008
Kategorien: Gemeindeleben

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