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Freiheit durch Christus

(19.08.2012) Göttingen. Der Begriff „Freiheit“ zog sich am Sonntag, 19. August, wie ein roter Faden durch den Festgottesdienst, den Apostel Achim Burchard in Göttingen hielt. Er stellte Christus, dem es nie um die eigene Person ging und der frei war von Selbstsucht, Egoismus und Egozentrik, in den Mittelpunkt seiner Predigt.

Apostel Burchard legte dem Gottesdienst das Bibelwort Johannes 8,36 zugrunde:

"Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei."

Zu Beginn seiner Predigt ging der Apostel auf den Mitte der 1980er Jahre von Stammapostel Urwyler geprägten Begriff der Eigenverantwortung ein, der in der Neuapostolischen Kirche einen wichtigen Impuls zur persönlichen „Freiheit“ innerhalb der Grundlagen und Eckpunkte der Kirche gegeben hat. Das Verhältnis zu Gott sei einzig und allein entscheidend, so der Apostel. Es sei nicht möglich, die eigene Freiheit zu schaffen. Dies geschehe nur in der Verbindung zu Christus, der in der göttlichen Wahrheit lebte und dessen Verheißungen sich bis auf die noch ausstehende seiner Wiederkunft alle erfüllten, sagte Apostel Burchard.

Was von Gott trennt, verdeutlichte der Apostel am Beispiel von Kain, der gebunden war im Zorn. Er erwähnte den Pharisäer, der in seiner Selbstgefälligkeit unfrei war. Der reiche Jüngling war so gebunden in den irdischen Dingen, dass er nicht nachfolgen konnte. Apostel Burchard stellte bezogen auf die heutige Zeit das „Zer“sorgen heraus, also das übermäßige Sorgen. Es gehe alles so, wie Gott will, es liegt in seiner Hand, so der Apostel bezugnehmend auf das gemeinsam gesungene Lied.

Die göttliche Kraft aus dem wiederholten Genuss des Heiligen Abendmahls und der eigene Wille sind die Schlüssel zur Freiheit. Der göttliche Geist treibt zu göttlichen Gedanken, zu göttlichen Worten und zu göttlichen Werken und macht frei von anderen Geistern, Gedanken und Werken. Abschließend erwähnte der Apostel den verlorenen Sohn, der rechtzeitig umkehrte und mit offenen Armen von seinem Vater aufgenommen wurde. Mit Christus ist ein entschlossener Neuanfang immer möglich – und dazu lädt der Sohn Gottes immer wieder ein, so Apostel Burchard.

Im Festgottesdienst wurden drei Diakone für die Gemeinde ordiniert. Apostel Burchard versetzte außerdem den Evangelisten Rainer Geffers, zuletzt in der Leitung der Gemeinde Göttingen tätig, gesundheitsbedingt in den vorzeitigen Ruhestand. Die Gemeinden Witzenhausen und Osterode waren zum Festgottesdienst eingeladen. Es dienten Hirte H. Schwarz (Gemeinde Einbeck) sowie Evangelist Thomas Scheffler (Gemeinde Hann. Münden) mit.

akli. / Bilder: HB

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