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Kirchenmeile - Christliche Kirchen am Tag der Sachsen

(07.09.2014) Großenhain. Gemeinsam mit anderen christlichen Kirchen präsentierte sich die Neuapostolische Kirche auf der sog. Kirchenmeile am „Tag der Sachsen“.

Was vor ca. drei Jahren, initiiert von ortsansässigen Amtsträgern der Neuapostolischen Kirche, mit lockeren Treffen einiger weniger christlicher Nachbargemeinden in der Stadt Großenhain begann, fand nun seinen Höhepunkt auf der Kirchenmeile zum diesjährigen Tag der Sachsen. Neu, gegenüber den vorherigen Veranstaltungen war, dass es dieses Jahr ein gemeinsames Motto und eine einheitliche Gestaltung gab.

Unter der Überschrift: „Natürlich - gemeinsam unterwegs“ und unter Verwendung der Jakobsmuschel als Logo (Großenhain liegt am Ökumenischen Pilgerweg von Görlitz nach Vacha), wurde auf das Pilgern im Glauben zu und mit Gott und Jesus Christus aufmerksam gemacht und zum Besuch der Stände eingeladen.

Biblische "Geschichten von unterwegs" waren auf der Naundorfer Straße zu entdecken, die in eine Oase zum Chillen und Entspannen mündete. An insgesamt 26 Ständen wurde je ein Stück biblische Geschichte in Bildern in unterschiedlicher Art gestaltet und gegenwartsbezogen aufbereitet. Die Textstelle aus der Bibel war für die Standbetreiber frei wählbar, und dadurch gab es einen bunten Querschnitt aus dem Alten und dem Neuen Testament zu erleben.

Das Organisationsteam unseres Standes setzte sich aus Geschwistern der Gemeinden Riesa, Meißen und Großenhain zusammen. Gleich zu Beginn unserer Vorbereitungen wurde unser Blick auf die Geschichte: „Jesus und die Sünderin“ gelenkt. Nun stand die Frage im Raum: Wie kann diese Geschichte zeitgemäß, aussagekräftig und ansprechend umgesetzt werden? Eine Lösung wurde schnell gefunden; in klaren Konturen sollte das Bild modern aufgezeigt werden.

Eine Frau, aus Sperrholz gestaltet, steht hinter einem Stapel aufgerichteter Ziegelsteine (angemalte Schuhkartons). Auf der Handtasche der Frau steht der Ausspruch: „Ich habe doch nur etwas falsch gemacht.“ Die Ziegelsteine tragen Aufschriften mit negativ behafteten Verhaltensweisen, wie „Hass, Neid, Mobbing, Rassismus, Boshaftigkeit, ..." Neben der Ziegelmauer steht eine Schubkarre mit der Aufschrift „Vergebung“, der obere Teil der Mauer fällt angedeutet in die Schubkarre hinein.

Der Betrachter erkennt relativ leicht, wie schnell der Nächste isoliert werden kann, ja hinter eine Mauer der Anklage gestellt wird, denn der Mensch ist sehr schnell beim Richten. Jesus sagte dazu: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Wie Steine treffen den Anderen Vorwürfe, Beleidigungen, Anfeindungen.

Jesus selbst schaffte die Lösung des Problems: Vergebung!

Im Zelt wurden auf großen Displays die Zehn Gebote mit Erläuterungen ausgestellt. Auf einem Großbildschirm wurde unsere Kirche vorgestellt und Filmclips vom Internationalen Kirchentag 2014 gezeigt. Die beteiligten Teams waren an allen drei Tagen vor Ort und beantworteten die Fragen der Besucher. Vom Mitteldeutschen Rundfunk wurden wir um ein Interview gebeten. Als positiv empfunden wurde von Besuchern die professionelle Gestaltung des Standes.

Nach dem Erleben kann gesagt werden, es war eine rundum gelungene Sache, ein tolles Team hat fleißig und harmonisch zusammengewirkt, schöne Gespräche mit den Standbesuchern geführt und auch die aufmerksamen Beobachter wahrgenommen. Es war schönes Miteinander der christlichen Kirchen als Nachbarn.

Inmitten der Bühnen und Stände bot die Marienkirche am Samstag, dem 6. September 2014 ein kulturelles Ganztagesprogramm. Sänger und Musiker der Region ließen stündlich auf vielfältige Art und Weise ihr Programm hörbar werden.  Den musikalischen Abschluss des Samstags bildete ein Konzert des Kammerchores „vocadeo dresden“.

Unter der Leitung von Tobias Horschke bot der Chor einen Querschnitt seines Repertoires durch verschiedene Epochen und Musizierstile, weltlich und geistlich. Frisch und fordernd hatte Tobias Horschke mit den Sängerinnen und Sängern geprobt, dementsprechend stark und ansprechend musizierte der Chor dann auch im Konzert, begleitet durch Jan Hausdorf am Flügel.

Höhepunkt des 45-minütigen Konzerts war eine Aufführung des 2011 durch Ivan Karpati (Österreich) neu vertonten Psalms 103 „Lobe den Herrn, meine Seele“ im Beisein des Komponisten.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitgestalter und Unterstützer für das gute Gelingen und den reibungslosen Ablauf.

RR

online seit 18.09.2014
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