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Zur Geschichte der Neuapostolischen Kirche in Nejdek

In Nejdek finden seit 1932 Gottesdienste statt. Die Region gehörte zum Wirkungsbereich von Bezirksapostel Rockstroh. Brüder aus Aue und dem Vogtland hatten im Vorfeld hier Zeugnis gebracht und Unterstützung gegeben.

Nach dem Krieg war die Neuapostolische Kirche in der damaligen ČSSR zunächst verboten. Als auf Bemühen der ortsansässigen Brüder die Kirche 1956 staatlich anerkannt wurde, erfolgte die Betreuung durch Apostel Gurtner und Bezirksapostel Streckeisen aus Österreich. Durch die Zwangsaussiedlung eines Großteils der deutschstämmigen Bevölkerung nach dem 2. Weltkrieg und die Auswanderung vieler Glaubensgeschwister in den 1960er Jahren nach Deutschland zählte die Gemeinde Nejdek von ehemals über 100 Geschwistern nur noch 16 Seelen.

Nachdem Bezirksapostel Streckeisen zum Stammapostel gesetzt wurde, gehörte die Gemeinde Nejdek von 1977 bis 1984 zur Gebietskirche Sachsen/Thüringen und wurde vom Kirchenbezirk Chemnitz betreut, danach wieder durch die Gebietskirche Schweiz.

Seit Mitte 1988 dient Hirte Horst Zettl der Gemeinde Nejdek als Vorsteher. Hirte Zettl wirkt außerdem in vielen Gemeinden in Böhmen und teilweise auch Mähren und übt als Kirchenpräsident für Tschechien darüber hinaus administrative Tätigkeiten aus.

Nach wie vor bestehen viele schöne Kontakte zwischen dem Kirchenbezirk Chemnitz und den Gemeinden in Böhmen. Seit Mai 2006 wird Hirte Zettl nach Absprache des damaligen Bezirksapostels Studer (Schweiz) mit Bezirksapostel Klingler (Mitteldeutschland) durch Priester Bernd Störzel aus der Gemeinde Annaberg-Buchholz unterstützt. Die regionale Nähe wirkt sich hier positiv aus. Priester Störzel hilft in der Seelsorge und auch bei der Durchführung der Stubengottesdienste in Kraslice und Olovi. Oft begleiten ihn dabei auch Chorsänger aus der Erzgebirgsregion.

Amtsträger Nejdeck
Nach dem Gottesdienst am 30. August 2009 in Nejdek:
Pr. Baumann, Pr. Störzel, Hirte Zettl, Pr. Kreher (v. l.)


Chorsänger gesucht!

Ein großer Wunsch der in Tschechien wirkenden Brüder sei hier ausgesprochen: "Für die Zukunft wünschen wir uns Unterstützung und Bereitschaft von Sängerinnen und Sängern im Hinblick auf die Ausgestaltung der Gottesdienste in der Landessprache. Der Anfang ist gemacht. Es gibt tschechische Chorlieder und die Bereitschaft eines Dirigenten, Übungsstunden gemeinsam mit deutschen und tschechischen Geschwistern durchzuführen."

A.K.

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