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Siegen mit Christus – Projektchor Konzert

(16.04.2016) Lößnitz. Mehr als 250 Musiker gaben in der Erzgebirgshalle Lößnitz ein eindrucksvolles Konzert. Am Ende bedankten sich die reichlich 1.500 Besucher mit kräftigem Applaus für den wunderbaren Musikgenuss.

Konzert

Es waren keine lauten Töne, die dem Konzert des Projektchores ein besonderes Gepräge gaben. Nein, die leisen aber um so tiefer gehenden Klänge machten das Konzert zu einem herausragenden Ereignis. Wieder einmal hatte Georg Christoph Sandmann mit einfachen, zu Herzen gehenden Melodien das Publikum erobert. Das Programm des leitenden Dirigenten bestand – wie angekündigt – neben klassischen auch aus romantischen und beliebten zeitgenössischen Kompositionen. Es war ein Programm, welches nicht auf einen Höhepunkt zustrebte, sondern gleichermaßen selbst durchweg Höhepunkt war. Die Freude der Musiker am Singen und Spielen war deutlich zu spüren und übertrug sich sehr schnell auf die Zuhörer. Faszinierend, wie die Begeisterung des Dirigenten die Sänger und Instrumentalisten motivierte, wie vermeintlich altbekannte Musikstücke durch gekonnte Betonung und Phrasierung neu interpretiert wirkten. Georg Christoph Sandmann als meisterhafter Dirigent verstand es vortrefflich, mit Laienmusikern ein professionelles Konzert darzubieten. 

Vorbereitung

Dabei war die Vorbereitungszeit auf dieses Konzert ziemlich knapp bemessen. Im Dezember 2015 begannen die Planungen und im April 2016 sollte die Aufführung sein. Bruder Sandmann war bereits für die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes mit Stammapostel Schneider im November 2015 in der Stadthalle Zwickau verantwortlich. Eigens dafür war Anfang 2015 dieser Projektchor gegründet worden. Deshalb war Bruder Sandmann auch optimistisch, dass die Zeit ausreicht, das Programm einzustudieren. Mehrere straffe Übungsstunden fanden sowohl in Aue als auch in Zwickau statt, denn Chor, Orchester und Kinderchor wurden wieder von Sängern und Instrumentalisten der Kirchenbezirke Aue, Zwickau und Chemnitz gebildet. Die wenigen Treffen mussten genügen, um die Musikstücke zu üben. Schwieriger gestaltete sich dann eher die Suche nach einem passenden Aufführungsort, wollten doch die Musiker nicht nur sich selbst, sondern auch ein großes Publikum erfreuen. Schließlich wurde in der Erzgebirgshalle Lößnitz, Heimstatt des durchaus erfolgreichen Handballvereins EHV Aue, eine geeignete Spielstätte gefunden.

Aufbau und Generalprobe

Bis zum Freitagabend trainierten noch die Sportler, aber ab 20 Uhr verwandelten viele fleißige Helfer die Erzgebirgshalle in einen Konzertsaal. Der empfindliche Fußboden musste mit Matten geschützt werden, eine Bühne war aufzubauen, Stühle für die Akteure und Zuschauer zu platzieren. Es war auch einiges an Technik vorzubereiten und die Halle ein wenig als Aufführungsort eines Konzertes christlicher Musik zu präsentieren. Es wurde spät ...

Bereits am Samstagvormittag begannen die Musiker mit den abschließenden Proben, teils Chor, Orchester, Kinderchor allein, teils gemeinsam. Kleine Änderungen wurden noch eingearbeitet, Absprachen zum Ablauf festgelegt. In den Pausen und zu Mittag gab es natürlich auch Verpflegung für die Aktiven, liebevoll zubereitet von den freundlichen Helfern am Buffet.

Konzert und Schluss

Als sich am Nachmittag nach und nach die Erzgebirgshalle füllte, stand bald fest, dass ein großes Publikum das Konzertereignis genießen wollte. Die öffentlichen und vielen persönlichen Einladungen waren angenommen worden und mehr als 1.500 Gäste konnten zu Beginn des Konzertes von Apostel Rolf Wosnitzka begrüßt werden. Pünktlich hob der Dirigent Georg Christoph Sandmann den Taktstock und begann das Konzert mit "Lobe den Herren". Unterstützt am Dirigierpult von Cornelia Friedrich und Fabian Schramm sowie Rita Czech, die sehr ausdrucksstark die passenden Bibeltexte rezitierte, führte Bruder Sandmann mit überspringender Energie durch das Musikprogramm. Als er später den Kinderchor dirigierte, gab es für ihn kaum noch ein Halten und jeder konnte feststellen, dass ihm das Riesenspaß machte. So vergingen die rund anderthalb Stunden wie im Fluge.

Am Ende dankte Apostel Wosnitzka mit sehr herzlichen Worten allen, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen hatten. Der Apostel, seit November 2015 für die hiesigen Kirchenbezirke verantwortlich, nutzte ebenfalls die Gelegenheit, für die liebevolle und herzliche Aufnahme im Erzgebirge zu danken. Er wünschte allen Anwesenden, den Geist und die Gedanken des Konzertes im Herzen mitzunehmen und in das persönliche Umfeld hineinzutragen.

dit  Bilder: M.V., M.L., D.T.

online seit 21.04.2016
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