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Erntedankgottesdienst 2014

(05.10.2014) Gifhorn. Es war nach 2007 und 2008 das dritte Mal, dass die Gemeinden in Mitteldeutschland und Polen Erntedank gemeinsam mit dem Bezirksapostel feierten. Der diesjährige Erntedankgottesdienst fand am Sonntag, 5. Oktober statt. Bezirksapostel Klingler diente in der Kirche Gifhorn. Der Gottesdienst wurde per Satellit in die drei mitteldeutschen Gebietskirchen und nach Polen übertragen. Kranke Glaubensgeschwister konnten den Gottesdienst per Internet oder Telefon miterleben.

Den Bezirksapostel begleiteten die Apostel und Bischöfe aus Mitteldeutschland sowie Bischof Starosta aus Polen.

Als Bibelwort legte der Bezirksapostel seinem Dienen Hebräer 13, 15.16 zugrunde:

„So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.“

Entsprechend dem Bibelwort standen Lob und Dank im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Zunächst gelte es, so der Bezirksapostel, Gott zu danken für alle natürlichen Gaben, die ER aus dem Nichts geschaffen hat. Dazu bildete der Bezirksapostel drei Schwerpunkte:

Dank an Gott für Eltern und Lehrkräfte

Allen Eltern gebührt Dank, die bereit sind, ein Kind zu pflegen und anzuleiten, Gottvertrauen, Glaube, Gebet, Opferbereitschaft und vieles mehr in die Kinderseele zu legen. Gemeinsam mit den Lehrkräften schaffen sie es, Kinder für Gott und sein Werk zu begeistern. Diese Aussaat wird mit dem göttlichen Segen aufgehen – Grund zum Danken!

Gott Lobopfer bringen

Gott loben heißt, unabhängig von unserer jeweiligen Lebenssituation imstande zu sein, den großen Gott zu erkennen. Wenn man lobt, schaut man nicht auf die Gabe, sondern auf den Schöpfer. Deshalb spricht der Schreiber des Hebräerbriefes vom „Lobopfer“: Wenn wir über das Opfer Jesu Christi nachdenken, braucht die Seele ein „Ventil“. Dann entsteht Lobpreis – das Bekennen der Namen und Taten Gottes.

Lobpreis äußert sich in der Kirchenmusik, Gesang oder instrumental, auch schon durch die Kinder.

Lobpreis kann im gesprochenen Wort erfolgen. Auch das Morgen-, das Abend- oder das Tischgebet bietet die Möglichkeit, Gott zu loben und zu preisen.

Lobpreis ist auch das gelebte Evangelium: den Menschen zu zeigen, was Christsein im Alltag für mich bedeutet.

Gutes tun und mit anderen teilen

„Opfern“ ist nicht geben, was übrig geblieben ist, sondern „teilen“. Deshalb sollten wir nicht vergessen, dem Nächsten mit persönlichem Einsatz und materiellen Gütern zu helfen, wenn er in Not ist und wir dazu in der Lage sind. Helfen gehört zum Gotteslob und ist eine Antwort auf die Heilstat Jesu Christi.

Zum Mitdienen rief der Bezirksapostel Apostel Bimberg. Apostel Korbien bereitete die Gemeinde auf Freisprache und Heiliges Abendmahl vor und Apostel Burchard leitete zum Heiligen Abendmahl für die Entschlafenen über.

Vorgesehene Veränderungen

Im Anschluss an den Gottesdienst informierte der Bezirksapostel darüber, dass nach seiner für Juni 2016 geplanten Ruhesetzung die drei mitteldeutschen Gebietskirchen mit von Bezirksapostel Rüdiger Krause betreut werden. Des Weiteren gab er bekannt, dass Apostel Bimberg im November 2015 in den Ruhestand treten wird. Sein Arbeitsbereich wird aufgeteilt auf Apostel Korbien und Apostel Wosnitzka.

Belarus wird zukünftig durch die Gebietskirche Berlin-Brandenburg betreut. Polen bleibt bei Mitteldeutschland und wird nach der Ruhesetzung von Apostel Bimberg durch Apostel Korbien betreut.

Weitere Informationen zur neuen Struktur folgen demnächst.

P.H., Fotos: M.V.

online seit 05.10.2014
Kategorien: Zentrale Meldungen, Regionale Höhepunkte

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