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Ruhesetzungen und Ordination im Bezirk Dresden

(20.11.2013) Dresden. Der Besuch des Bezirksapostels am Buß- und Bettag in Dresden-Neustadt war nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für den gesamten Kirchenbezirk Dresden ein herausragendes Ereignis.

Ruhesetzungen und OrdinationBezirksältester Günther Gottwald, der mehr als 20 Jahre dem Bezirk Dresden vorstand, wurde vom Bezirksapostel altershalber in den Ruhestand gesetzt. Der bisherige Bezirksevangelist Detlef Hartlapp empfing das Bezirksältestenamt und wurde als neuer Bezirksvorsteher beauftragt.

Ebenfalls altershalber in den Ruhestand gesetzt wurde der Vorsteher der Gemeinde Dresden-Neustadt, Hirte Detlef Wernicke. Er diente der Gemeinde seit 1994 als Vorsteher. Als neuen Vorsteher beauftragte der Bezirksapostel den Evangelisten Hartmut Böhme.

Des Weiteren wurde Bezirksältester Hartlapp von seiner Vorsteherbeauftragung für die Gemeinde Meißen entbunden und Priester Jens Leonhardt als neuer Vorsteher beauftragt.

Als Bibelwort legte der Bezirksapostel dem Gottesdienst Psalm 145, 8.9 zugrunde:

„Gnädig und barmherzig ist der Herr, geduldig und von großer Güte. Der Herr ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke.“

Gott schenkt Frieden

Nach dem Vortrag des Liedes „Sei du mein Vater“ (CM 191) durch den Chor ging der Bezirksapostel zunächst auf dieses Lied ein und sagte u. a.:

Gott ist nicht in erster Linie dazu da, unsere Alltagsprobleme zu lösen. Ihm geht es vor allem darum, dass unsere Seele im Frieden ist. Frieden erlangen wir durch Gottergebenheit und Frieden schenkt Christus.

Buße – Sinnesänderung, Umkehr

Mit Blick auf den Namen des Feiertages beleuchtete der Bezirksapostel den Begriff „Buße“: Im heutigen Sprachgebrauch verbindet sich mit dem Wort „Buße“ zunächst der Gedanke, eine Strafe auf sich zu nehmen, für einen Gesetzesverstoß zu büßen (z. B. Bußgeld bei Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr). Im biblischen Sinn bedeutet Buße Sinnesänderung, Umkehr. Es geht also um eine Veränderung im Kopf und im Herzen. Eine entscheidende Rolle dabei spielt die persönliche Gottesbeziehung, die innere Einstellung zu Gott und zu Christus.

Der Mensch neigt dazu, die Schuld für fehlerhaftes Verhalten dem Anderen zuzuweisen, um sich selbst zu entlasten. Das begann schon nach dem Sündenfall im Paradies. Diese Gesinnung missfällt Gott. In die ewige Gemeinschaft mit ihm kann nur gelangen, wer die eigene Schuld erkennt, sein Fehlverhalten bereut, sich Gott zuwendet und Gottes Gnade ergreift. In diesem Sinne sollte jeder Gottesdienst ein Buß- und Bettag sein.

Letztes Mitdienen

Zum Mitdienen rief der Bezirksapostel den Bezirksältesten Gottwald und den Hirten Wernicke. Bezirksältester Gottwald brachte zum Ausdruck, dass er seinen Platz als aktiver Amtsträger im Frieden verlassen könne und dafür sehr dankbar sei. Hirte Wernicke sagte rückblickend auf seine Amtstätigkeit, dass er seine Arbeit im Werk Gottes mit Freude getan habe, und diese Freude sei ihm stets Quelle der Kraft gewesen.

Würdigende Worte des Bezirksapostels

In seiner Ansprache vor der Ruhesetzung würdigte der Bezirksapostel den Bezirksältesten Gottwald als einen Mann voller Gottesfurcht und Demut, der es sich selbst nie leicht gemacht habe, dem Herrn zu dienen. Es sei ihm immer ein wichtiges Anliegen gewesen, in der Liebe Christi zu wirken. Dem Hirten Wernicke konnte der Bezirksapostel bescheinigen, dass bei ihm das Werk Gottes stets an erster Stelle gestanden habe und die Freude am Herrn seine Stärke gewesen sei.

K.G. / Fotos: J.O.

online seit 23.11.2013
Kategorien: Regionale Höhepunkte, Zentrale Meldungen

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