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Neues Gemeindezentrum in Gräfenroda geweiht

(01.06.2008) Gräfenroda. Im Rahmen eines Festgottesdienstes weihte Bezirksapostel Klingler das neu erbaute Gemeindezentrum Gräfenroda. Mit dem neuen Gotteshaus haben die Glaubensgeschwister der drei bisher eigenständigen Gemeinden Frankenhain, Gräfenroda und Liebenstein, die jetzt zu einer Gemeinde vereint sind, eine würdige Stätte der Anbetung und Offenbarung Gottes erhalten.

Eingangsseite der neuen KircheDer 1. Juni 2008 war für die Glaubensgeschwister der Gemeinden Gräfenroda, Frankenhain und Liebenstein ein herausragender Festtag. Im Rahmen eines Festgottesdienstes weihte Bezirksapostel Klingler das für sie in Gräfenroda neu erbaute Gemeindezentrum. Die drei Gemeinden, die nun zu einer vereint sind, besitzen mit dem neuen Gotteshaus eine würdige Stätte der Anbetung und Offenbarung Gottes. Darüber hinaus bietet der Neubau geeignete Räumlichkeiten für vielfältige Aktivitäten außerhalb der Gottesdienste.

Den Weihegottesdienst stellte der Bezirksapostel unter das Wort:

"Und die Herrlichkeit des Herrn kam hinein ins Tempelhaus. Da hob mich der Geist auf und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus. Und ich hörte einen mit mir reden vom Hause heraus, während der Mann neben mir stand" (Hesekiel 43, aus 4-6).

AnsteckerJedem Gottesdienstbesucher war beim Betreten des neuen Gotteshauses von Kindern ein kleiner runder Anstecker überreicht worden, auf dem eine strahlende Sonne und die Namen der drei zusammengeführten Gemeinden zu sehen waren. Mit Blick auf die Anfangsbuchstaben der drei Gemeinden G, L, F wünschte der Bezirksapostel der neuen Gemeinde Gräfenroda Glauben, Gottesfurcht, Gemeinschaft, Liebe, Freude, Frieden.

Blick zum AltarMit der Weihe des Gebäudes, so der Bezirksapostel, zieht die "Herrlichkeit des Herrn" ein und es wird zu einem Ort der "Offenbarung des göttlichen Wesens zum Heil der Menschen". Und jeder Gottesdienstbesucher soll an diesem Ort vom Geist aufgehoben werden, herausgehoben werden aus dem Alltäglichen.

Für alle Gottesdienstteilnehmer war es eine besondere Freude, dass der Bezirksapostel im ersten Gottesdienst in dem neuen Haus einem Erwachsenen und zwei Kindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung spenden konnte. Nach dem Heiligen Abendmahl ordinierte der Bezirksapostel den Vorsteher der Gemeinde Crawinkel, Priester Kay Bäumler, zum Evangelisten und beauftragte ihn zusätzlich als Vorsteher der Gemeinde Gräfenroda.

SchlüsselübergabeAm Vortag war im Beisein von Apostel Wosnitzka und Bischof Matthes die feierliche Schlüsselübergabe erfolgt. Architekt Ralf Wilhelmi überreichte dem Bezirksältesten Dietmar Voigt einen symbolischen Schlüssel. Die stellvertretende Bürgermeisterin, Frau Veronika Rodehau, zitierte in ihrem Grußwort einen Abschnitt aus dem aktuellen Wort zum Monat auf der NAKI-Website. Dort ist die Rede vom Gleichnis vom Hausbau: Der eine baut sein Haus auf einen Felsen; er richtet sein Leben also nach göttlichen Prinzipien und Maßstäben aus. Wer sein Haus nicht auf einen Felsen baut, also nicht dieses göttliche Fundament hat, baut auf Sand. Frau Rodehau gab ihrer Gewissheit Ausdruck, dass das Leben in dem neuen Gemeindezentrum Wirkung auf den gesamten Ort sowie auch auf die Nachbarorte hat.

Der Pfarrer der ev.-luth. Kirchgemeinde Gräfenroda, Herr Schilling, übermittelte herzliche Segenswünsche und überreichte als Zeichen der Verbundenheit mit Christus und als Christen untereinander eine kleine Tonlampe, die aus Taizé stammt, einem Kloster in Frankreich. Zu diesem Kloster kommen jährlich ca. eine halbe bis eine Million Jugendliche verschiedener Konfessionen aus der ganzen Welt. Sie nehmen von dort Anregung mit, wie sie ihren Glauben leben können.

Herr Schilling, Pfarrer der ev.-luth. Kirchgemeinde, übermittelt Segenswünsche

verw/Fotos: M. Voigt

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