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Start ins Konfirmandenjahr 2016/2017

(28.05.2016) Lössau. Die Konfirmanden des Jahrganges 2017 aus dem Kirchenbezirk Plauen begannen gemeinsam mit ihren Eltern und Konfirmandenlehrern das Unterrichtsjahr. Dazu trafen sie sich an einem außergewöhnlichen Ort.

Bei schönstem Wetter war eine ausgebaute Scheune in der Schmidtenmühle in Lössau bei Schleiz der Treffpunkt für die erste gemeinsame Konfirmandenstunde. Der Auftakt zur Vorbereitung auf die Konfirmation im Jahr 2017 war gelungen.

Zunächst galt es, sich gegenseitig vorzustellen. Dabei konnte jeder seine Erwartungen in das Konfirmandenjahr, aber auch seine Wünsche und Hoffnungen sowie seine Hobbys und Vorlieben benennen. Diese spielerische Vorstellungsrunde löste schnell erste Hemmungen, da jeder einen Ball zugeworfen bekam. Auch die Eltern und Konfirmandenlehrer wurden dabei nicht „verschont“.

Es folgte das Mittagessen, welches die Gastgeberfamilie Wondraczek mit dem Versorgungsteam der Gemeinde Schleiz liebevoll vorbereitet hatte.

Am Nachmittag bildeten die Konfirmanden und die Eltern zwei Gruppen. Die Jugendlichen wanderten mit ihren Lehrern entlang eines stillgelegten Schienenstranges. Dieser symbolisierte den bisherigen Glaubens- und Lebensweg. An einzelnen Stationen wurden die Heilige Wassertaufe, die Heilige Versiegelung oder der Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl besprochen. Das sind Lebensstationen, die bisher von den Eltern begleitet wurden. Das kommende Unterrichtsjahr soll die Konfirmanden darauf vorbereiten, den weiteren Verlauf des Gleises eigenverantwortlich zu bestimmen.

Auf einer Lichtung erarbeiteten die Konfirmanden eine Präsentation, in der das Bild des Schienenstranges Verwendung fand. Viele schöne Gedanken wurden den Eltern vorgetragen. Der Bahnhof, das Ziel einer jeden Reise, ist die Gemeinschaft mit Gott. Der Weg dahin ist von Jesus gelegt. Der Antrieb auf diesem Weg kommt aus dem Heiligen Geist. Man kann auch mal auf ein Abstellgleis geraten, es gibt verschiedene Haltepunkte und Weichen. Die Entscheidungen für all diese Möglichkeiten müssen nach der Konfirmation von den Jugendlichen selbst getroffen werden. Das Konfirmandenjahr wird dabei zu einer Entscheidungshilfe werden. Die Eltern haben für die Jugendlichen eine ganz besondere Überraschung gestaltet. Sie übergaben ihren Kindern eine Fahrkarte mit guten Wünschen. In diesen Wünschen stecken auch das Angebot und das Versprechen, immer helfend zur Seite zu stehen, wenn Entscheidungen anstehen.

Text: K.K /U.S.; Fotos: K.K.

online seit 09.06.2016
Kategorien: Regionale Höhepunkte, Kinder

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